News

Delivery Hero kann Umsatz mehr als verdoppeln

(Foto: Delivery Hero)

Der Essenslieferant Delivery Hero wächst dank des Booms bei Onlinebestellungen weiter kräftig. Ganze 315 Millionen Euro wurden in den letzten Monaten eingenommen.

Zwischen April und Juni erlöste der Konzern mit 315 Millionen Euro mehr als doppelt so viel wie ein Jahr zuvor, wie das im MDax notierte Unternehmen am Dienstag in Berlin mitteilte. Dabei rechnet Delivery Hero den Verkauf des Geschäfts mit der Marke Foodora in Australien und Europa sowie der deutschen Lieferdienste heraus.

Nach einem starken Start des Geschäfts in das dritte Quartal sei der Konzern sehr optimistisch, die Jahresziele zu erreichen, sagte Vorstandschef Niklas Östberg laut Mitteilung. Delivery Hero profitierte stark davon, dass die Zahl der teilnehmenden Restaurants an den eigenen Lieferdiensten um 70 Prozent auf mehr als 310.000 stieg, vor allem durch den Ausbau des Geschäfts in Asien und Amerika.

Die Aktie lag am Vormittag mit knapp einem Prozent im Plus bei 43,33 Euro. Am Vortag hatte sie bereits fast fünf Prozent gewonnen, weil die Rivalen Takeaway und Just Eat die Übernahmefantasie in der Branche mit ihren Fusionsplänen befeuert hatten. Im laufenden Jahr hat das Papier bereits rund ein Drittel zugelegt. Bis zum Rekordhoch vor rund einem Jahr bei 52,35 Euro ist der Weg aber noch weit.

Investitionen zahlen sich aus

Die Investitionen ins Wachstum zahlten sich aus, urteilte JP-Morgan-Analyst Marcus Diebel. Insgesamt unterstreiche die Entwicklung die Stärke und gute Planbarkeit des Geschäftsmodells. Umsatz und Bestelleingang des Essenslieferdienstes seien höher als erwartet ausgefallen, schrieb auch Goldman-Sachs-Analyst Rob Joyce in einer Ersteinschätzung.

Delivery Hero steckt weiter viel Geld in die Neukundengewinnung. Für das laufende Jahr bestätigte Östberg den Ausblick für einen um Sondereffekte bereinigten Verlust vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen von 370 bis 420 Millionen Euro. Das Geschäft in Europa soll in der zweiten Jahreshälfte die Gewinnschwelle erreichen. Beim Umsatz rechnen die Berliner weiter mit 1,3 bis 1,4 Milliarden Euro. dpa

Zum Weiterlesen:

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Schreib den ersten Kommentar!

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!

Hey du! Schön, dass du hier bist. 😊

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team bestehend aus 65 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Danke für deine Unterstützung.

Digitales High Five,
Stephan Dörner (Chefredakteur t3n.de) & das gesamte t3n-Team

Anleitung zur Deaktivierung