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Dell kehrt zurück an die New Yorker Börse

Dell ist zurück an der Börse. Diesmal als breit aufgestelltes IT-Unternehmen. (Foto: Shutterstock) 

Vor fast sechs Jahren hatte Michael Dell den Computerhersteller von der Börse genommen. Seit Freitag wird Dell wieder öffentlich gehandelt – und zumindest in den ersten Stunden stieg der Preis.

Nach einem komplizierten Aktiendeal wird der Computerhersteller Dell seit vergangenem Freitag wieder an der New Yorker Börse gehandelt. Michael Dell, der Gründer des Computerherstellers, hatte 2013 mit 25 Milliarden US-Dollar und Unterstützung des Investors Silver Lake die Aktien von den damaligen Investoren zurückgekauft.

Dell umgeht unangenehme Fragen

Der Neuanfang Dells an der New Yorker Börse erforderte allerdings keinen offiziellen Börsengang der Firma. Stattdessen kaufte Dell sogenannte Geschäftsbereichaktien zurück (engl.: tracking stock). Diese Geschäftsbereichaktien hatte Dell ausgegeben, um den Speichermedien-Hersteller EMC zu kaufen. Durch diese spezielle Art der Rückkehr an die Börse entgeht das Unternehmen dem Prozedere eines offiziellen Börsengangs. Teil dieses Prozedere wären höchstwahrscheinlich auch sehr unangenehme Fragen von Investoren gewesen: beispielsweise zu 52,7 Milliarden Dollar Schulden, die der Konzern hat.

Dell wird auf einen Wert von 16 Milliarden Dollar geschätzt

Mit dem Eröffnungspreis der Dell-Aktien bei 46 Dollar wird das Unternehmen auf einen Wert von 16 Milliarden geschätzt. Seitdem ist der Kurs auf über 48 Dollar angestiegen.

In der Wirtschaftspresse wurden die knapp sechs Jahre Börsenabwesenheit Dells als eine Phase der Erneuerung eingestuft. Nach dem Dell einige wichtige Neuerungen verpasst hatte und als Computerhersteller die Börse verließ, ist es nun als breit aufgestelltes IT-Unternehmen zurückgekehrt.

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