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Dell zeigt Klapp- und Falt-Notebooks Duet und Ori

Dell Concept Duet. (Foto: Dell)

Auf der CES in Las Vegas zeigt der US-amerikanische Computerhersteller zwei Prototypen kommender Notebooks mit Klapp- und Falt-Displays, die Microsofts Vorschlägen nicht unähnlich sind.

Microsoft nennt seine Klapp-Notebooks Surface Neo und Surface Duo und setzt dabei auf Dualscreen-Geräte. Dell ist mutiger und setzt nur beim Dell Concept Duet auf eine Lösung mit zwei Screens. Beim Dell Concept Ori verbaut der Hersteller ein Falt-Display aus Kunststoff. Der Prototyp erinnert an Lenovos Thinkpad X1 Fold.

Klapp-Notebook Dell Concept Duet

Das Duet verwendet zwei voneinander getrennte 13,4-Zoll-Bildschirme mit Full-HD-Auflösung, die über ein 360-Grad-Scharnier miteinander verbunden sind und so – wie bei einem Convertible – komplett umgeklappt werden können. Entsprechend sieht Dell die Verwendung eines Stylus vor. Anders als Microsoft bei Duo und Neo setzt Dell beim Duet klar auf ein möglichst randloses Design. Dadurch sieht der Prototyp weitaus ansprechender aus.

Dell Concept Duet. (Foto: Dell)

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Will der Nutzer eine Tastatur verwenden, kommt ein Aufsatz zum Einsatz, der über einen Teil des auf dem Tisch liegenden Screens gelegt wird. Der andere Teil wird dann automatisch zum Trackpad. Für die Verbindung zur Außenwelt bringt das Duet zwei USB-Typ-C-Ports mit.

Falt-Notebook Dell Concept Ori

Das Dell Concept Ori ist mit einem Faltdisplay ähnlich dem des Lenovo Thinkpad X1 Fold ausgestattet. Das wirkt zwar moderner, sieht aber aufgrund der breiten Bildschirmränder, die wohl konstruktiv bedingt sind, weniger modern aus als die Duet-Variante mit dem Dualscreen. Der Name soll übrigens eine Abkürzung des Wortes Origami sein, was bekanntlich eine japanische Papierfaltkunst bezeichnet.

Dell Concept Ori. (Foto: Dell)

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Auch das Ori verfügt über ein Touchdisplay mit Digitizer-Unterstützung. Ein Tastaturdock wie beim Duet scheint indes nicht zur Verfügung zu stehen. Eine virtuelle Tastatur kann hingegen eingeblendet werden.

Systemplattform dürfte Windows 10 X sein

Auf den Geräten läuft wohl eine frühe Version von Microsofts Windows 10 X. Darauf lassen vor allem die Integration des Tastaturaufsatzes und die nahtlose Darstellung eines Bildes über zwei Screens schließen. Ob und inwieweit Dell mit Microsoft bei der Entwicklung der Prototypen kooperiert hat, ist unklar.

Nähere technische Daten sowie Infos zu Preis und Verfügbarkeit hat Dell bislang nicht kommuniziert.

Passend dazu: Thinkpad X1 Fold: Lenovos Notebook mit Faltdisplay ist fertig – kostet ab 2.500 Dollar

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