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Demecan: Erstes deutsches Cannabis-Startup angelt sich 7 Millionen Euro

Medizinisches Cannabis von Demecan. (Bild: Demecan)

Das Berliner Startup Demecan hat sich in einer Finanzierungsrunde sieben Millionen Euro gesichert. Das Geld soll in den Anbau und Vertrieb von medizinischem Cannabis fließen.

In den USA und Kanada sind Cannabis-Startups schon seit einigen Jahren von Investoren heiß umworben. In Deutschland sehen Marktbeobachter zumindest ein steigendes Interesse an Firmen, die sich auf medizinisches Cannabis spezialisiert haben. Demecan, das als erstes deutsches Cannabis-Startup gilt, hat jetzt in einer Serie-A-Finanzierungsrunde sieben Millionen Euro einsammeln können.

Medizinisches Cannabis: 3 Firmen dürfen produzieren

Mit dem Geld will Demecan eigenen Angaben zufolge seine Produktionsanlage von medizinischem Cannabis ausbauen und den Großhandel in Deutschland ausweiten. Demecan gehört zu einem erlauchten Kreis von nur drei Unternehmen, die im Mai 2019 die Erlaubnis erhalten haben, in Deutschland medizinisches Cannabis produzieren zu dürfen. Neben dem Berliner Unternehmen sind das Aphria und Aurora, Tochterfirmen kanadischer Cannabis-Unternehmen.

Demecan will 2020 in einer Betriebsstätte in der Nähe von Dresden mit der Cannabis-Produktion starten. In den nächsten vier Jahren sollen dann laut dem Startup mindestens 2.400 Kilogramm getrocknete Cannabisblüten produziert werden. Demecan ist auch als Importeur und Großhändler tätig und sieht im medizinischen Cannabis einen vielversprechenden Markt. 2024 soll das Marktvolumen in Deutschland, schon jetzt der drittgrößte Markt für medizinisches Cannabis, rund 1,2 Milliarden Euro betragen.

An der Investition in Demecan beteiligt sind je zur Hälfte zwei Unternehmen. Die Venture-Capital-Gesellschaft BTOV Partners steigt mit der Finanzierungsrunde ins Rennen um den Markt für medizinisches Cannabis ein. Zweiter Investor ist ein nicht namentlich genanntes Single-Family-Office. Das soll seine Wurzeln in einem sogenannten „Fast-Moving-Consumer-Goods-Unternehmen“ haben. Zu diesen Gütern gehören per definitionem etwa Lebensmittel, Getränke, Toilettenartikel, rezeptfreie Medikamente und andere Verbrauchsgüter.

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