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Der nächste Mega-Hack? Angeblich sind 120 Millionen Facebook-Konten betroffen

(Foto: AlesiaKan/ Shutterstock)

Hacker haben einem Medienbericht zufolge Daten von über 81.000 Facebook-Konten zum Verkauf angeboten. Angeblich haben sie private Informationen von über 120 Millionen Nutzern erbeutet.

Sollten sich die Angaben bestätigen, die eine unbekannte Hackergruppe gegenüber dem russischen BBC-Ableger gemacht hat, dann steht Facebook wohl der nächste Datenskandal ins Haus. Dem Bericht zufolge haben die Hacker die privaten Nachrichten von mindestens 81.000 Facebook-Nutzern abgegriffen und zum Verkauf angeboten. Der Zugang soll zehn Cent pro Account gekostet haben, das Angebot ist inzwischen vom Netz genommen worden.

Facebook: Hacker brüsten sich mit dem Datendiebstahl von 120 Millionen Nutzerkonten

Die Hacker haben gegenüber der BBC sogar damit angegeben, dass sie Daten von insgesamt 120 Millionen Facebook-Konten erbeutet hätten – auch sie sollen verkauft werden, so die Drohung. Allerdings gibt es laut dem Bericht Gründe, skeptisch zu sein, was diese hohe Zahl betroffener Konten angehe. Die von der BBC mit einer Prüfung dieser Angaben betraute IT-Sicherheitsfirma Digital Shadows wollte diese Zahlen jedenfalls nicht bestätigen. Facebook hätte bei dieser Vielzahl an Daten etwas bemerken müssen.

Das Social Network sieht gegenüber der BBC aber kein neues Sicherheitsleck. Vielmehr seien die Daten über Browsererweiterungen abgegriffen worden. Facebook-Manager Guy Rosen erklärte, dass der Konzern die großen Browserhersteller kontaktiert habe, um sicherzustellen, dass diese Erweiterungen nicht mehr zum Download verfügbar seien. Zudem arbeite Facebook mit lokalen Sicherheitsbehörden zusammen, um die Website vom Netz zu nehmen, auf der die Hacker die erbeuteten Daten zum Kauf angeboten hatten.

Das waren die Social Networks vor Facebook
Six Degrees war das erste soziale Netzwerk. (Screenshot: Six Degrees)

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Laut BBC sind Informationen über den Datendiebstahl erstmals im September aufgetaucht, als ein Nutzer, der sich selbst als „FBSaler“ bezeichnete, in einem englischsprachigen Internetforum den Verkauf von Facebook-Nutzerdaten ankündigte. Die betroffenen Nutzer sollen vor allem aus der Ukraine und Russland stammen, es sind aber wohl auch Nutzer aus Großbritannien, den USA, Brasilien und anderen Ländern von dem Datendiebstahl betroffen. Von Deutschland ist derweil nicht explizit die Rede, wie es bei Heise heißt.

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Ein Kommentar
Roman Mahr
Roman Mahr

Moin!

Stellt mal die Uhrzeit auf eurem Server oder in eurem CMS korrekt ein; 1010 ist noch nicht.

Recht arm finde ich auch, die Nachricht von Heise vom 03.11. aufzuarbeiten, ohne eigenes hinzu zu fügen.

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