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Fundstück

Design nach dem Open-Source-Prinzip: Community gestaltet neues Mozilla-Logo

(Bild: Mozilla)

Mozilla will sich ein neues Design verpassen, inklusive Logo, Slogan und Font. Dem Open-Source-Gedanken entsprechend ruft der Firefox-Anbieter die Community zur Mitarbeit auf.

Mozilla: Corporate Design nach dem Open-Source-Prinzip

Mit dem Firefox-Browser hat Mozilla eine bekannte Marke geschaffen – das Softwareunternehmen dahinter ist dagegen kaum bekannt. Noch weniger Internetnutzer dürften wissen, was Mozilla von der Konkurrenz unterscheidet. Das könnte auch an einem fehlenden Corporate Design liegen, vermutet Mozilla, und ruft die Community zur Mitarbeit an Logo, Slogan und speziellem Font auf.

Mozilla sucht ein neues Logo. (Bild: Mozilla)
Mozilla sucht ein neues Logo. (Bild: Mozilla)

„Unser bisheriger Brand genügt den Ansprüchen an die moderne Kommunikation nicht. Es ist nur eine Wortmarke und ein paar gedeckte Farben“, erklärt Mozillas Creative Director Tim Murray. Das sei auch der Grund, warum die wenigsten Menschen die Mozilla-Mission kennen würden: Mozilla wolle Freiheit, Transparenz und Zusammenarbeit im Internet durch Open-Source-Software fördern.

Während ein neues Corporate Design normalerweise hinter verschlossenen Türen in den Marketingabteilungen von Unternehmen erarbeitet wird, wolle Mozilla dieses alte Konzept nicht übernehmen, sondern bei dem Redesign dem Open-Source-Gedanken folgen. Am Mittwoch soll auf einem Event mit 1.200 Community-Vertretern die grobe Richtung des Designs vorgegeben werden. Anschließend soll die Agentur Johnson Banks Feedback und Design-Vorschläge der Mozilla-Fans managen.

Mozilla will Redesign von Fans mitbestimmen lassen

Den ganzen Juli über will Mozilla dem Open-Design-Plan zufolge an den Brand-Konzepten feilen und die Ergebnisse dann der Community zur Abstimmung präsentieren. Mozilla ist dabei auch offen für von den Fans selbst gestaltete Design-Elemente. Designer sollten ihre Ideen in einem ähnlichen Geist entwerfen wie die 3.000 Community-Mitglieder, die ihre Zeit für die Weiterentwicklung des Internets zur Verfügung stellten, meint Creative Director Tim Murray.

Ob das Design-Experiment gelingt? Murray selbst ist sich da offenbar nicht sicher. Auf der einen Seite sei das Open-Source-Designen spannend, für einen Markenexperten wie ihn aber auch beängstigend, so Murray.

Interessant in diesem Zusammenhang ist der t3n-Artikel: „Open-Source-Software soll sicher werden: Mozilla ruft SOS-Stiftung ins Leben“.

via www.fastcodesign.com

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