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Google will familienfreundliche Apps fördern: Das müssen Entwickler wissen

Play-Store. (Foto: Google)

Mit dem Programm „Designed for Families“ will Google familienfreundliche Apps fördern und in einem gesonderten Bereich im Play-Store präsentieren. Wir verraten euch, worauf ihr als App-Entwickler achten müsst.

„Designed for Families“: Google will familienfreundliche Android-Apps fördern

In Kürze will Google eine eigene Familien-Kategorie im „Designed for Families“-Programm beantragen. Da Familien mit Kindern dort wirklich nur passende Inhalte finden sollen, müssen die Apps einigen Regeln entsprechen.

„Designed for Families“: Google spendiert familienfreundlichen Apps einen eigenen Bereich im Play-Store. (Foto: Google)

„Designed for Families“: Google spendiert familienfreundlichen Apps einen eigenen Bereich im Play-Store. (Foto: Google)

Zunächst müssen die Apps natürlich kindgerecht sein. Darüber hinaus gibt es aber auch deutlich strengere Regeln im Bezug auf die angezeigte Werbung. Anzeigen dürfen beispielsweise keine Inhalte verdecken. Auch bildschirmfüllende Interstitial-Anzeigen beim Start der App sind untersagt. Es darf nur jeweils eine Anzeige pro Seite angezeigt werden und die Anzeigen müssen eindeutig von den App-Inhalten unterschieden werden können. Generell darf Werbung in einer von Google abgesegneten Familien-App nicht so gestaltet sein, dass Kinder unbeabsichtigt darauf klicken könnten.

„Designed for Families“: Die weiteren Vorgaben für familienfreundliche Android-Apps

Die Anzeigen selbst dürfen nie für Produkte oder Dienste werben, die für Kinder bis dreizehn Jahren ungeeignet sind. Außerdem dürfen die an Kinder gerichteten Apps nicht die Login-Funktion von Google+ verwenden. Gleiches gilt für die Integration in die Google-Play-Spieldienste. Wer eine familienfreundliche App entwickelt hat, sollte sich die Anforderungen und Werberichtlinien für das „Designed for Families“-Programm genau durchlesen.

Für Entwickler familienfreundlicher Apps dürfte eine Aufnahme in den geplanten Familienbereich des Play-Stores enorm hilfreich sein. Aber auch Eltern sollten darüber schneller Apps finden können, mit denen sie ihre Kinder unter umständen auch mal alleine lassen können.

Ebenfalls interessant für Eltern ist unser Artikel „Programmieren für Kinder: Diese Tools helfen beim Einstieg“.

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