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Desktop-Apps mit Javascript: Electron 3.0 erschienen

Desktop-Apps mit dem Electron-Framework. (Screenshot: Electron)

Mit Electron lassen sich Desktop-Apps mit Javascript entwickeln – worauf bekannte Desktop-Clients wie der von Slack setzen. Das quelloffene Framework stammt von Github und ist nun in Version 3.0 erschienen. Wir werfen einen Blick auf die Neuerungen.

Electron: Native Desktop-Apps auf Basis von Web-Technologien

Das Framework Electron erlaubt die Entwicklung plattformübergreifender Desktop-Applikationen auf Basis offener Web-Technologien. Electron wird als Open-Source-Projekt von Github entwickelt und auch für den Desktop-Client des Dienstes verwendet. Darüber hinaus kommt Electron beispielsweise auch in den Editoren Visual Studio Code von Microsoft und Githubs Atom sowie den Desktop-Clients von Slack, Signal, Discord, Twitch, Yammer und Teams zum Einsatz.

Electron 3.0 steht ab sofort zum Download auf der Projektwebsite und über den NPM-Paketmanager bereit. Für das Frontend kommt jetzt Chrome in Version 66.0.3359.181 zum Einsatz. Die Javascript-Runtime V8 wurde auf Version 6.6.346.23 aktualisiert. Auf Backend-Seite setzt Electron ab Version 3.0 auf Node in Version 10.2.0. Langfristig soll Electron mit den Entwicklungszyklen von Chromium, Node und V8 aufschließen.

Electron 3.0: Neue Button- und Textfield-API

Neu sind unter anderem die Button- und Textfield-API. Die befinden sich derzeit jedoch noch in einer experimentellen Phase und müssen bei bedarf über den Build-Flag enable_view_api aktiviert werden. Ebenfalls neu: fs.readSync funktioniert jetzt auch mit großen Dateien. Zuvor hatten große Datenmengen dazu geführt, dass die Funktion nicht korrekt gearbeitet hat.

(Screenshot: Atom)
Electron kommt beispielsweise bei Githubs Atom-Editor zum Einsatz. (Screenshot: Atom)

Entfernt wurden in Electron 3.0 die Events did-get-response-details und did-get-redirect-request. Außerdem weißt das Electron-Team darauf hin, dass die PDF-Anzeige derzeit nicht funktioniert. In späteren Updates soll die Funktion aber wieder verfügbar gemacht werden.

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