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Reportage

Elefant gegen Windhund: Warum jetzt auch die deutschen Konzerne agil werden

Agiles Arbeiten: Der Wandel beginnt auf Post-its. (Foto: Shutterstock / LDProd)

Agiles Arbeiten und Konzernstruktur – passt das zusammen? Immer besser, wie eine aktuelle Reportage aus dem t3n Magazin zeigt.

Flexibilität, Schnelligkeit, flache Hierarchien: Formulierungen, bei denen man eigentlich gerade nicht an Konzerne denken muss. Und doch: Die Prinzipien, für die die Begriffe stehen, halten derzeit Einzug in die großen deutschen Traditionsunternehmen – von der ING Diba bis zum Reiseveranstalter Tui, von der Deutschen Bahn bis zum Maschinenbauer Trumpf.

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Der Agilitäts-Hype in deutschen Konzernen hat verschiedene Ursachen. Die Digitalisierung stellt Unternehmen vor neue Herausforderungen, auf die sie mit althergebrachten Strukturen nur ungenügend reagieren können. Kundenorientierung – und damit die Notwendigkeit, möglichst schnell auf Kundenwünsche zu reagieren – ist zum entscheidenden Erfolgsfaktor geworden. Über Nacht können Wettbewerber entstehen, die ganze Geschäftsmodelle bedrohen – wer hier zu langsam agiert, läuft Gefahr, verdrängt zu werden. Und natürlich lässt sich auch ein ökonomischer Anreiz nicht abstreiten: So hat die Boston Consulting Group herausgefunden, dass agil arbeitende Organisationen fünf Mal häufiger zu den Top-Performern ihrer Branche gehören.

Deutsche Bahn und Allianz arbeiten zunehmend agil

Der Weg hin zur agilen Organisation kann allerdings steinig sein. Nicht nur die Chefs müssen umdenken und Kontrolle abgeben, auch für die Belegschaft ist der Wandel nicht einfach. Stephan Fischer von der Hochschule Pforzheim bringt die Probleme mit den freieren Arbeitsstrukturen auf den Punkt: „Nicht alle Leute wollen befreit werden.“ So bestehe in agilen Organisationen viel eher Gefahr, Kompetenzen abgeben zu müssen, einfach weil ein anderer Kollege besser sei. Teams seien stärker selbst in der Verantwortung, sich frühzeitig einzugestehen, wenn etwas nicht rund läuft. Und wenn die Arbeit kurz vor Ende des Sprints nicht erledigt sei, müssten eben alle länger bleiben. Mehr Eigenverantwortung mag langfristig für motiviertere Teams und bessere Ergebnisse sorgen, zunächst einmal wirkt sie auf viele Kollegen aber durchaus abschreckend.

Und doch wagen zahlreiche Großunternehmen den Schritt in die agile Zukunft. t3n-Autorin Katharina Heckendorf hat sich für die neue Ausgabe des Magazins mit Menschen getroffen, die in ihren Konzernen den agilen Wandel vorantreiben. Sie berichtet, welche Maßnahmen etwa die Deutsche Bahn oder die Allianz-Versicherung schon ergriffen haben, welche Probleme zu bewältigen sind – und warum es für viele Unternehmen schlicht keine Alternative zum „Experiment Agilität“ gibt.

Lest jetzt die gesamte Reportage in der t3n 51!

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