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Sänk you for Echtzeitdaten: Bahn will Fahrtzeiten besser kenntlich machen

Die Bahn will ihre Online- und App-Buchungsmöglichkeiten erweitern und Kunden übersichtlicher über Verspätungen informieren. (Foto: Deutsche Bahn)

Die Bahn erweitert ihre Reiseplanung auf bahn.de und im DB-Navigator um eine bessere Darstellung der Echtzeitinformationen. Zudem sollen verspätete Züge auch nach der offiziellen Abfahrtszeit noch buchbar bleiben.

Ab sofort können Reisende auch spontan vor Reiseantritt noch Fahrkarten für Verbindungen im DB Fern- und Regionalverkehr auf bahn.de und in der App DB-Navigator kaufen, die sich durch Verspätungen oder die Verfügbarkeit von Ersatzzügen als neue Reiseverbindung ergeben (sogenannte aktuelle Alternativen). Das war bislang nicht möglich und ließ sich lediglich im Fall von Flex-Tickets durch das Buchen der nächsten identischen Verbindung in einer oder zwei Stunden lösen.

Auf Basis der neuen Buchungsmaschine lassen sich jetzt auch grenzüberschreitende oder ausländische Verbindungen online buchen, bei denen das bislang nicht möglich war. Praktisch für Fahrgäste, die grenzüberschreitend reisen: Möglich ist nun auch die Kombination von DB-Fahrkarten mit den Angeboten bestimmter ausländischer Bahnunternehmen. Aktuell sind beispielsweise Fernverkehrsangebote von der italienischen Bahn Trenitalia und alle Angebote der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) integriert. Die Buchbarkeit internationaler Fahrkarten auf bahn.de und im DB Navigator soll weiter ausgebaut werden. Tipp: Oft ist es auch möglich, dieselbe Bahnverbindung über die Website des ausländischen Bahnunternehmens zu buchen. Das ist in vielen Fällen insbesondere dann günstiger, wenn du nicht über eine Bahn-Card-Vergünstigung in Deutschland verfügst.

Verbesserte Echtzeitanzeige auf bahn.de und in der App

Darüber hinaus will die Bahn ihre Echtzeitinformationen auf bahn.de und im DB Navigator in Zukunft besser darstellen, damit Reisende auf einen Blick erkennen, ob für die gewählte Verbindung Echtzeit- oder nur Soll-Fahrplandaten vorliegen. Die voraussichtliche Ankunfts- beziehungsweise Abfahrtszeit wird grün angezeigt, wenn der Zug pünktlich oder wenig verspätet ist. Rot bedeutet umgekehrt, dass der Zug eine Verspätung ab fünf Minuten hat. Wenn die Fahrplanzeit nur in schwarz erscheint, liegen dagegen keine Echtzeitdaten vor. Insbesondere bei größeren Störungen soll das dafür sorgen, dass der Fahrgast leichter einschätzen kann, ob es sich um Echtzeitdaten handelt. Ein Problem bleibt dabei, dass gerade in vielen Verbindungen des Regionalverkehrs keine oder nur sporadisch aktualisierte Echtzeitdaten vorliegen. An den Abweichungen zwischen als Echtzeitdaten angezeigten Zeiten und der Realität wird dies indes wohl nichts ändern.

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