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Deutsche Bank begräbt nach nur sieben Monaten ihre Digitalbank-Pläne

Zentrale der Deutschen Bank in Frankfurt. (Foto: dpa)

Ende 2017 hatte die Deutsche Bank angekündigt, eine neue Digitalbank zu gründen. Daraus wird jetzt doch nichts. Stattdessen stehen jetzt Pläne für eine offene digitale Plattform im Raum.

Das ging schnell: Die im Oktober 2017 von der Deutschen Bank vorgestellten Pläne zur Schaffung einer neuen Digitalbank wurden ad acta gelegt. Das hat ein Sprecher der Bank gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters bestätigt. Ursprünglich war geplant, mit der Digitalbank vor allem junge und digitalaffine Menschen anzusprechen. Im Mittelpunkt sollte ein kostenfreies Girokonto stehen, wie es auch von vielen Direktbanken wie Comdirekt, DKB oder Norisbank angeboten wird.

Statt dem ursprünglich geplantem Angebot arbeitet die Deutsche Bank jetzt an einer Art offenen Plattform. Geplant seien neue Angebote für die Kunden der Deutschen Bank und der ebenfalls zum Konzern gehörenden Postbank. Detaillierter wird die Bank zum jetzigen Zeitpunkt kaum. Bekannt ist nur, dass die Angebote über das klassische Bankwesen hinausgehen sollen. Was darunter zu verstehen ist, bleibt bis zum vierten Quartal 2018 unklar. Erst dann wie die Deutsche Bank weitere Informationen zu der Plattform bekanntgeben.

Plattform der Deutschen Bank: Vorbild Numbrs-Store?

Ein mögliches Vorbild für die Plattform der Deutschen Bank könnte der 2017 gestartete Numbrs-Store des Fintech-Unternehmens Centralway Numbrs darstellen. Der N26-Konkurrent bietet seinen Kunden dort Versicherungen, Kredite sowie weitere Finanzprodukte zum Kauf an. Die Angebote stammen von Partnern aus der Finanzbranche. Centralway Numbrs verdient über eine Provision an den Verkäufen.

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