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Deutsche Börse beendet Dotcom-Ära mit Öffnung für Tech-Werte

(Foto: Matyas Rehak / Shutterstock.com)

Die Deutsche Börse lässt die Dotcom-Ära hinter sich. Die strikte Trennung zwischen reinen Technologie-Unternehmen und klassischen Industriefirmen bei der Zusammensetzung der Dax-Indizes endet im September.

Die Deutsche Börse lässt die Dotcom-Ära hinter sich. Die strikte Trennung zwischen reinen Technologie-Unternehmen und klassischen Industriefirmen bei der Zusammensetzung der Dax-Indizes endet im September. Vorausgegangen war eine Umfrage unter Marktteilnehmern durch den Börsenbetreiber. „Die Index-Welt der Deutschen Börse wird moderner und attraktiver“, sagt dazu Expertin Petra von Kerssenbrock von der Commerzbank.

Die Unterscheidung von klassischen Branchen auf der einen und Tech-Unternehmen auf der anderen Seite entstand vor rund 20 Jahren, als Internet-Firmen wie Pilze aus dem Boden schossen und ihre Bewertungen in schwindelerregende Höhen schnellten. Damals wurde der Neue-Markt-Index Nemax 50 gegründet. Bald brach der Neue Markt zusammen, der TecDax entstand – auch um den in Verruf geratenen Nemax 50 vergessen zu machen.

Der TecDax wird Bestand haben, allerdings passt die Deutsche Börse ihr Regelwerk internationalen Standards an. Konkret bedeutet dies, dass Technologie-Werte auch in den Index der mittelgroßen Unternehmen MDax oder in den Kleinwerte-Index SDax aufgenommen werden können. Zudem werden Dax-Konzerne aus der Technologiebranche dann auch im TecDax zu finden sein. In der Dax-Familie – Dax, MDax, SDax und TecDax – wird es insgesamt 190 Plätze geben. Die Zahl der Mitglieder bleibt allerdings bei 160. Wirksam werden die Änderungen am 24. September nach der jährlichen Index-Überprüfung. dpa

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