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Deutsche lieben Onlineshopping: E-Commerce erwartet 55 Milliarden Euro Umsatz für 2017

(Bild: Shutterstock / Dragana Gordic)

Der Onlinehandel in Deutschland boomt weiter – und das bleibt auch in den nächsten Jahren so. Zu diesem Ergebnis kommt jetzt eine Studie, die durchschnittlich 13 Prozent Wachstum pro Jahr verzeichnet.

Während im E-Commerce laut der Prognose in diesem Jahr ein Gesamtumsatz von 55 Milliarden Euro erwirtschaftet werde, sollen es 2019 schon 70 Milliarden Euro sein. Gerade im Bereich B2C (durchschnittliches Wachstum p.a. bis 2019: 12 Prozent) sei der Boom getrieben von immer stärker zunehmender Online-Affinität der Verbraucher.

Personalisierung von Onlineshops liegt im Trend

„Trends wie Personalisierung der Shops, etwa bei Kauf-Empfehlungen, und die voranschreitende Nutzung von künstlicher Intelligenz werden das Online-Shopping-Erlebnis weiter erleichtern“, sagt Lars Riegel, Principal bei Arthur D. Little. Allein 40 Prozent der deutschen B2C-Nachfrage werde durch sogenannte Global Scale Player wie Amazon, Ebay und Expedia abgedeckt. Aufgrund des erleichterten Marktzugangs für neue Player werde der Wettbewerb weiter zunehmen.

Der Onlinehandel verzeichnet weiter große Wachstumsraten - sowohl B2B als auch B2C (Bild: Eco, Arthur D. Little)
Der Onlinehandel verzeichnet weiter große Wachstumsraten - sowohl B2B als auch B2C (Bild: Eco, Arthur D. Little)

Hoher Automatisierungsgrad macht E-Commerce attraktiv

Für den E-Commerce im B2C-Segment erwarten Eco und Arthur D. Little einen Umsatz von 35 Milliarden Euro in 2017, in zwei Jahren soll er dann bei 46 Milliarden Euro liegen. Die durchschnittliche Wachstumsrate pro Jahr, die die Experten prognostizieren, liegt bei 15 Prozent.

B2B vor allem innerhalb Europas erfolgreich

„Der Digitale Wandel der deutschen Wirtschaft und ein hoher Automatisierungsgrad machen E-Commerce im B2B-Segment sehr attraktiv“, erklärt Georg Rainer Hofmann, Leiter der Eco-Kompetenzgruppe E-Commerce. „In der deutschen Wirtschaft sehen wir eine mittlerweile fast flächendeckende Dominanz der semi-automatisierten Bestellungen und Beschaffungen per Internet.“ Die Nachfrage im B2B-E-Commerce in Deutschland decken vor allem deutsche Unternehmen ab. Ausländische Plattformen haben nur einen geringen Marktanteil. Deutsche B2B-Online-Shops sind laut Hofmann auch international aktiv und erfolgreich, insbesondere innerhalb der EU.

In der zu Grunde liegenden Studie wurden Zahlen erhoben zu den Umsätzen und der Beschäftigung in der Internetwirtschaft in Deutschland sowie der detaillierten Segmentprofile auf Basis von Daten von eco und Arthur D. Little sowie verschiedener Sekundärdatenquellen von Verbänden (BVH, EITO, BITKOM, VATM, BIU, ZVEI etc.), von Veröffentlichungen des Statistischen Bundesamts, der Bundesnetzagentur und anderer Dienste sowie auf Basis von zahlreichen Experteninterviews.

Die gesamte Studie gibt es auf der Eco-Website zum kostenlosen Download.

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