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Deutsche Telekom verkauft ab Mitte Dezember Ladestrom für E-Autos

Die Deutsche Telekom bietet Ladestationen für Elektroautos aus. (Foto: Telekom)

Die Deutsche Telekom bietet ab Mitte Dezember nicht mehr nur Tarife für Mobilfunk und DSL an, sondern auch einen einheitlichen Ladetarif für Elektroautos.

Die Deutsche Telekom will ab dem 17. Dezember Ladestrom für Elektroautos in ganz Deutschland anbieten. Mit einer Ladekarte und einer App sollen Privatkunden einen Großteil der bundesweit öffentlichen Ladestationen nutzen können. Dabei gelte an allen Ladesäulen ein einheitlicher Preis.

Ladestrom: Deutsche Telekom kündigt deutschlandweit einheitlichen Ladetarif an

Schon im November hatte die Deutsche Telekom verkündet, ihre Verteilerkästen für Internet und Telefonie zu Ladestationen für Elektroautos umzubauen. Diese Stationen sind aber nur ein Teil der E-Mobilitäts-Strategie des Netzbetreibers.

Am Montag hat die Telekom einen weiteren Baustein seines E-Auto-Ladeangebots angekündigt: Ab Mitte Dezember will der Konzern einen einheitlichen Ladetarif für Elektroautos anbieten. Dafür nutze das Unternehmen öffentliche Ladepunkte, die an Roaming-Plattformen wie beispielsweise Hubject, En-BW, Innogy, Allego, Eon und Ionity angebunden seien. Laut Pressemeldung der Telekom seien zum Start etwa 80 Prozent der öffentlichen Ladeangebote in Deutschland abgedeckt. Ein weiterer Ausbau des Netzwerks sei geplant.

„Elektromobilität wird künftig eine feste Größe.“

Zur Ankündigung des neuen Angebots sagte Michael Hagspihl, Geschäftsführer Privatkunden Telekom Deutschland: „Elektromobilität wird künftig eine feste Größe. Deshalb erweitern wir mit Telekom Ladestrom erneut unser Portfolio und schließen so für unsere Kunden die Lücke zwischen Elektroauto und öffentlichen Ladesäulen“.

Die Deutsche Telekom steigt in den Verkauf von Ladestrom für Elektroautos ein. (Bild: Telekom)

Die Deutsche Telekom steigt in den Verkauf von Ladestrom für Elektroautos ein. (Bild: Telekom)

Ladestrom der Telekom: Einheitlicher Minutenpreis

Für die Nutzung des Ladestrom-Angebots seien zur Authentifizierung eine RFID-Karte und eine App erforderlich, mit der sich die Ladevorgänge starten und beenden lassen sollen. In der Smartphone-App können Kunden Details zu den Ladevorgängen wie etwa Zeitpunkt, Ort und Dauer der Ladung als auch die Anzahl der geladenen Kilowattstunden einsehen.

Die Abrechnung erfolge im Minutentakt unabhängig von der Ladegeschwindigkeit der Ladesäulen. Als regulärer, bundesweit geltender Preis setze die Telekom vier Cent pro Lademinute an. Im Laufe der Einführungsphase bis zum 31. März 2019 gelte ein Preis von zwei Cent pro Lademinute. Auf eine Erhebung von Grundgebühren verzichtet die Telekom. Die Abrechnung des Ladestroms erfolge wie bei Telefon-Post-Paid-Tarifen einmal im Monat. Interessenten können sich für das Ladestrom-Angebot bereits registrieren.

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Ein Kommentar
Günter Förg

Servus,
ich dachte man darf kein Kabel (in diesem Fall das Ladekabel) über öffentlichen Grund führen. So weit mir bekannt, ist es nicht erlaubt ein Stromkabel über einen Gehsteig lose zu legen, vielleicht täusche ich mich auch.

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