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Deutschland investiert am meisten – 300 Milliarden Dollar fließen in Elektroautos

(Foto: Telekom)

Insgesamt 300 Milliarden US-Dollar wollen die großen Autobauer weltweit in den kommenden Jahren in die Entwicklung von Akkus und Elektroautos investieren. Deutschland und China sind führend.

Das Thema Elektromobilität ist spätestens in den vergangenen Monaten bei allen großen Autokonzernen angekommen. Die Autobauer haben sich mit Ankündigungen von Investitionen und neuen Elektroautos sowie Strategieänderungen regelrecht überschlagen. Reuters hat jetzt errechnet, dass in den kommenden fünf bis zehn Jahren weltweit 300 Milliarden Dollar in die Elektromobilität fließen sollen.

Elektroautos: VW investiert 91 Milliarden Dollar

Führend in dem Ranking der höchsten Investitionen sind deutsche Konzerne, allen voran Volkswagen (VW) mit den Töchtern Audi und VW sowie chinesischen Beteiligungen. VW hat angekündigt, bis 2025 allein 57 Milliarden Dollar in die Entwicklung von E-Autobatterien zu stecken, weitere 34 Milliarden Dollar sollen in den Ausbau der Elektromobilität fließen. 50 reine Stromer und 30 Hybrid-Modelle sind bis 2025 geplant. Zudem sollen bis 2022 rund 17 Milliarden Dollar in die chinesischen Partner SAIC, FAW und JAC investiert werden.

Ebenfalls vorn mit dabei in Sachen Elektroinvestitionen ist Daimler mit 42 Milliarden Dollar. BMW plant 6,5 Milliarden Dollar auszugeben. Insgesamt machen die Ausgaben deutscher Autobauer 139,5 Milliarden Dollar aus. Ungefähr die Hälfte davon fließt nach China. China selbst investiert 57 Milliarden Dollar, die USA rund 39 Milliarden Dollar. China ist das Land, in das mit 135,7 Milliarden Dollar ein Großteil der Investitionen fließt. Deutschland folgt mit 71,7 Milliarden Dollar, dahinter die USA mit 34 Milliarden Dollar.

Reuters hat bei seiner Analyse die Ankündigungen der vergangenen zwei Jahre von 29 Autoherstellern aus den USA, China, Japan, Südkorea, Indien, Deutschland und Frankreich unter die Lupe genommen. Nicht inkludiert sind die entsprechenden Ausgaben von Zulieferern oder Tech-Firmen. Selbst bei den Autoherstellern könnten die Ausgaben noch höher sein, wenn man weitere Entwicklungskosten oder Lieferabkommen mit einberechnen würde. Die 300 Milliarden Dollar sind also eher konservativ gerechnet.

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3 Reaktionen
Titus von Unhold

Das Titelbild ist sicher nicht von Volkswagen.

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Jörn Brien

Korrekt, geändert. Danke für den Hinweis.

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