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So surft die Bundesrepublik: Aktuelle Daten zu Geräten, Browsern und mehr

(Foto: Shutterstock)

Mit welchen Browsern, Geräten und Betriebssystemen gehen die Deutschen ins Web? Wir haben die aktuellen Zahlen.

So ging Deutschland im vierten Quartal 2016 ins Web: Immer weniger Tablet-Nutzer

Der Abwärtstrend bei der Web-Nutzung über Tablets hält nach wie vor an. Während im dritten Quartal 2016 noch mehr als elf Prozent der deutschen Web-Nutzer ein Tablet eingesetzt haben, waren es im vierten Quartal desselben Jahres nur noch knapp über 10,5 Prozent. Stattdessen ging der Anteil der Desktop-Nutzer zum ersten Mal im Jahr 2016 wieder leicht nach oben, liegt jedoch immer noch deutlich unter dem Niveau von 2015 und beläuft sich jetzt auf 51,73 Prozent. Die Smartphone-Nutzung blieb mit einem Plus von 0,03 Prozent hingegen recht stabil. Das geht aus den aktuellen Zahlen der Marketing-Plattform Webtrekk hervor.

Auch bei der Web-Nutzung durch Smart-TVs gab es wieder einen leichten Zuwachs, dennoch liegt die Nutzungsrate noch immer unter einem halben Prozent. Bei den Suchmaschinen hat sich ebenfalls nicht viel geändert: Google legte im vierten Quartal 2016 leicht zu, bleibt aber dennoch knapp unter 93 Prozent. Auch Bing kann sich minimal verbessern, verfehlt die Marke von vier Prozent aber um 0,04 Prozent. Der Verlierer im deutschen Suchmarkt ist eindeutig Yahoo. Mittlerweile liegt der Anbieter in Deutschland laut den Webtrekk-Daten bei unter einem Prozent. Im ersten Quartal 2016 waren es immerhin noch 1,67 Prozent.

Web-Nutzung in Deutschland: Betriebssysteme und Browser

Nachdem die Anzahl der deutschen Web-Surfer mit einem Mac im dritten Quartal leicht gesunken ist, ging es im vierten Quartal 2016 wieder um knapp ein Prozent auf nunmehr 12,38 Prozent nach oben. Grund dafür könnte die Einführung der neuen Macbook-Pro-Modelle sein. Windows verlor im gleichen Zeitraum leicht, bleibt aber mit einer Nutzungsrate von fast 84,5 Prozent recht stabil. Linux hingegen fiel auf unter drei Prozent.

Auf der Mobile-Seite konnte iOS mehr als ein Prozent zulegen und macht jetzt über 43 Prozent aus. Gleichzeitig verlor Android 1,59 Prozent und liegt nach Angaben von Webtrekk jetzt bei 54 Prozent. Zugelegt haben die Android-Versionen Nougat und Marshmallow, während ältere Versionen des Google-Betriebssytems deutlich federn lassen mussten. Bei den Desktop-Browsern bleibt Firefox die Nummer 1 in Deutschland und erreichte im vierten Quartal 2016 einer Nutzungsrate von 39,11 Prozent. Chrome bleibt mit knapp über 25,5 Prozent ziemlich stabil, während der Internet Explorer unter 20 Prozent sinkt.

Ein Klick auf die unten stehende Grafik führt euch zu weiteren spannenden Daten zur Web-Nutzung in Deutschland.

4. Quartal 2016: So geht Deutschland ins Web. (Grafik: Webtrekk)

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3 Kommentare
Alexander Noack
Alexander Noack

Interessante Daten, die aber so oder so ähnlich auch schon von vielen anderen erhoben worden sind. Einen ganz bitteren Beigeschmack, bei diesem Post hier, geben leider die Affiliate-Links zu Webtrekk. Nicht, dass ich euch die Monetarisierung des Artikels nicht gönnen. Das versucht doch jeder professionelle Publisher. Aber so wirkt das auf mich irgendwie … wie Schleichwerbung! ^^

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Marko
Marko

Das ist eine einfache Einstiegsmessung, kein Affiliate-Kram ;)

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Alexander Noack
Alexander Noack

Jap … ich gebe dir Recht. Das hat mehr Sinn wenn ich mir die Parameter im Link so anschaue. ;)

Dann sind es eben keine Affiliate-Links, aaaaber warum verlinkt ein Redakteur in einem „neutralen“ Artikel einen externen Link mit Trackingparametern? Die für mich einzig logische Erklärung dafür ist, dass der Verlinkte (Webtrekk) sehen möchte wie gut die Links in dem Artikel performen, oder?! Wirkt auf mich dann leider auch wie „bezahlt“. Oder welchen Sinn ergibt es für t3n diesen Link so zu setzen?

Ich finde: Tracking-Parameter an – ich behaupte das jetzt einfach mal – bezahlten Links ohne Kennzeichnung, ist wie die Visitenkarten am Tatort zu hinterlassen. ^^

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