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Dezentrale Apps mit Lisk: Aachener Startup setzt auf JavaScript und Blockchain-Technologie

(Grafik: Lisk)

Mit Lisk sollen JavaScript-Entwickler eigene Blockchains erstellen und für dezentrale Apps nutzen können. Wir verraten euch, was hinter dem ambitionierten Projekt steckt.

Lisk soll die Entwicklung dezentraler Apps auf Blockchain-Basis ermöglichen. (Grafik: Lisk)

Lisk: Dezentrale Blockchain-Apps in JavaScript schreiben

Blockchain, die dezentrale Datenbank-Technologie, die unter anderem hinter der Kryptowährung Bitcoin steckt, könnte schon sehr bald das Internet, wie wir es kennen, nachhaltig verändern. Eine ganze Reihe an Startups und großen Tech-Unternehmen arbeitet derzeit fleißig daran, die Technologie im Finanzwesen, für das Internet der Dinge oder andere dezentrale Anwendungen nutzbar zu machen. Mit Lisk werkelt das gleichnamige Startup aus Aachen derzeit an einer Möglichkeit, Entwicklern den Einstieg in die dezentrale Welt der Blockchain-basierten Apps zu erleichtern.

Lisk soll sich für jede Art von dezentraler Anwendung eignen. Zu einem späteren Zeitpunkt soll es auch einen eigenen App-Marktplatz geben, über den Anwender von Lisk-basierten Finanz-Tools bis hin zu Spielen alle möglichen Anwendungen aufspüren können sollen. Lisk-Apps werden in JavaScript geschrieben, was die Einstiegshürde für Entwickler möglichst gering halten soll.

Lisk: Entwickler behalten Kontrolle über den eigenen Sidechain

Jede Lisk-App läuft auf ihrer eigenen Sidechain, die Entwickler an ihre jeweiligen Bedürfnisse anpassen können. Diese Abspaltung vom Haupt-Blockchain von Lisk soll das Netzwerk schlank, effizient und schnell machen. Der Haupt-Blockchain wiederum dient zur Identifikation und Sicherung der Sidechains. Die zugrundeliegende Lisk-Software ist Open Source und steht unter der MIT-Lizenz. Den Quellcode findet ihr auf GitHub.

Schon jetzt scheint die Idee bei der Community anzukommen. Zur Finanzierung des Projekts wurde eine Crowdfunding-Kampagne gestartet, bei der umgerechnet mehr als fünf Millionen Euro in Bitcoin eingesammelt werden konnten. Im Gegenzug für die finanzielle Unterstützung erhielten die Teilnehmer Lisk-Tokens, die sich später gegen LSK, die zugrundeliegende Kryptowährung des Netzwerks, tauschen lassen. Zum Start von Lisk, der für heute um 22 Uhr angesetzt ist, sollen interessierte Parteien LSK auch über eine Reihe von Bitcoin-Exchanges erwerben können.

Wer sich eingehender mit dem Thema beschäftigen möchte, der sollte Episode 6 des Filterblase-Podcasts hören: „Bitcoin und Blockchain: Was hinter der Technologie und der Kryptowährung steckt“ oder unseren Artikel „The DAO: Ein Unternehmen ohne Chef sammelt in nur 3 Wochen 160 Millionen Dollar ein“ lesen.

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