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Gamechanger für Handel mit Kryptowährungen: Dezentrale Börse setzt auf Hardware-Wallets

Foto: dpa

Die dezentrale Kryptobörse Radar Relay hat die Unterstützung von Hardware-Wallets für den Handel angekündigt. Darum sorgt die Ankündigung in Blockchain-Kreisen für Begeisterung.

In einem Blogpost hat das Startup Radar Relay die Unterstützung der Ledger-Hardware-Wallet für den dezentralen Handel mit der Kryptowährung Ether und auf der Ethereum-Blockchain laufenden ERC-20-Token angekündigt. Dadurch wäre es auf der dezentralen Börse für Nutzer möglich ETH und Token direkt von der eigenen Hardware-Wallet in die Hardware-Wallet eines anderen Nutzers zu transferieren. Zwar ist Radar Relay nicht der erste Exchange, der  das ermöglicht, aber die Kombination aus dezentralem Handelsplatz ohne Notwendigkeit sich anzumelden oder identifizieren zu müssen mit der Möglichkeit zwischen physischen Wallets mit anderen Marktteilnehmern zu handeln, sorgt bei vielen „Cryptomaniacs“ für Begeisterung.

Radar Relay ist ein dezentraler Exchange für Kryptowährungen, der auf das 0x-Protokoll setzt. (Bild: Radar Relay)

Dezentraler Exchange setzt auf 0x-Protokoll und Hardware-Wallets

Radar Relay, das erst kürzlich rund drei Millionen US-Dollar an Venture-Kapital einsammeln konnte, setzt auf das 0x-Protokoll, das erst 2017 veröffentlicht wurde. Die Technologie soll unter anderem gebührenfreie Transaktionen auf der Ethereum-Blockchain vereinfachen. Nutzer einer Ledger-Hardware-Wallet müssen für den Handel auf der dezentralen Plattform lediglich ihre Hardware-Wallet mit dem Computer verbinden und ihre Ethereum-App (die browserbasierte Metamask) öffnen. Eine Registrierung ist nicht nötig.

Dezentrale Börsen sind nicht neu. Radar Relay kündigt nun die Unterstützung für Hardware-Wallets an. (Bild: Radar Relay)

Regulierung versus dezentraler Handel

Viele Bitcoin- und Altcoin-Trader fürchten, dass 2018 das Jahr sein wird, in dem staatliche Regulierer hart durchgreifen werden. Während China, Südkorea und andere Länder zentrale Börsen für Kryptowährungen und Token bereits im Visier haben, ist davon auszugehen, dass auch die EU sich den Sektor genau ansieht und im laufenden Jahr weitere Maßnahmen ankündigen wird. Auch wenn ein gewisses Maß an Regulierung sicher nötig ist, steht zu befürchten, dass eine Überregulierung sich negativ auf die Märkte auswirken wird.

Spricht man mit Blockchain-Puristen, dann passen Regulierung und die Blockchain ebenso wenig zusammen wie zentrale Marktplätze und Kryptowährungen. Aus diesem Grund erfreuen sich dezentrale Börsen in der Szene einer wachsenden Beliebtheit. Jetzt, da eine dieser Börsen angekündigt hat, dass sie den Handel unter Nutzern auf ihrer Plattform von einer Hardware-Wallet direkt in eine andere Hardware-Wallet unterstützen will, dürfte das Interesse an dezentralen Marktplätzen weiter steigen.

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