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Entwicklung & Design

Peer-to-Peer-Versionsverwaltung: Gitchain kombiniert Git mit dem Bitcoin-Protokoll

Gitchain. (Screenshot: Kickstarter)

Versionsverwaltung als P2P-Netzwerk? Gitchain soll genau das Ermöglichen. Das Open-Source-Tool verbindet die Versionsverwaltungssoftware Git mit DHT und dem Bitcoin-Protokoll.

Gitchain kombiniert Git mit Bitcoin- und P2P-Technologie. (Screenshot: Kickstarter)
Gitchain kombiniert Git mit Bitcoin- und P2P-Technologie. (Screenshot: Kickstarter)

Gitchain: Git trifft auf Bitcoin und DHT

Verteilte Versionsverwaltung ist eine praktische Angelegenheit. Problematisch wird es allerdings, wenn ihr ein Repository klonen möchtet, aber der Server aus irgendwelchen Gründen nicht verfügbar ist. Der kanadische Entwickler Yurii Rashkovskii möchte das Problem jetzt lösen, indem er Git unter anderem mit dem Bitcoin-Protokoll verknüpft, um daraus eine dezentrale Peer-to-Peer-Lösung zu machen.

Rashkovskii nennt seine Lösung Gitchain und er kombiniert damit Git mit Konzepten aus Bitcoin, Namecoin und Distributed Hash Table (DHT). Die Meta-Informationen zu allen Repositories in Gitchain will der Entwickler in einem eigenen Blockchain auf Basis des Bitcoin-Protokolls ablegen, während die eigentlichen Daten mittels DHT über die verschiedenen Teilnehmer des Netzwerks verteilt werden. Mit ausreichender Größe des Netzwerkes wäre es unwahrscheinlich, dass ein gewünschtes Repository zu irgendeinem Zeitpunkt nicht erreichbar wäre, da der Rechner jedes Gitchain-Nutzers als Node fungiert.

Gitchain: Entwickler sammelt Geld auf Kickstarter

Noch ist die Software aber längst nicht so weit, wie Rashkovskii es gerne hätte. Einen ersten Einblick in das geplante Projekt können sich interessierte Entwickler allerdings schon jetzt auf der GitHub-Seite des Gitchain-Projekts machen. Rashkovskii plant, eine erste Version der P2P-Software noch diesen Sommer zu entwickeln. Um die Entwicklungszeit zu finanzieren, sucht er auf Kickstarter nach monetärer Unterstützung.

Das Ziel seiner Crowdfunding-Kampagne liegt bei 10.000 kanadischen Dollar. Dazu fehlen ihm derzeit nur noch etwas mehr als 100 kanadische Dollar. Die Gitchain-Kampagne läuft noch bis zum 16. Juni 2014. Sollte mehr Geld zusammenkommen, möchte Rashkovskii die Mittel unter anderem dafür nutzen, einen zweiten Entwickler für die Mitarbeit an dem Projekt anzustellen.

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