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Was nach dem Auftritt dieses DHDL-Startups passierte

Die „Too Good To Go“-Gründer präsentierten in „Die Höhle der Löwen“ eine App gegen die Lebensmittelverschwendung. (Foto: Vox)

Vor wenigen Wochen trat Too Good to Go bei „Die Höhle der Löwen“ auf. Obwohl es im Nachgang der Sendung keinen Deal gab, kann das Food-Startup beeindruckende Wachstumszahlen vorweisen.

Vielen Gründern in „Die Höhle der Löwen“ geht es längst nicht mehr nur um einen Deal. Spätestens seit der Getaway-Gründer Edgar Scholler im Gespräch mit t3n.de zugab, seinen Auftritt lediglich als kostenlose Werbeplattform genutzt zu haben, können Fans den Stellenwert der Sendung als Marketingkanal erahnen.

Ähnlich erging es auch den Gründern von Too Good to Go. Vor zwei Wochen präsentierte das Food-Startup in der Sendung seine App, über die Nutzer übergebliebenes Essen von Restaurants zu geringen Preisen erwerben können. Zwar kam ein vor laufenden Kameras mit den Löwen geschlossener Deal nicht zustande. Trotzdem konnte das Startup im Nachgang der Sendung einen deutlichen Wachstumsschub verzeichnen.

300.000 Downloads in wenigen Tagen

Wie das Online-Magazin lead-digital.de berichtet, wurde die App von Too Good to Go seit der Ausstrahlung rund 300.000 Mal heruntergeladen. Von 400.000 Downloads vor der Show hat sich die App auf angeblich 700.000 Downloads gesteigert.

Die App von Too Good To Go kletterte nach dem Auftritt bei DHDL auf den ersten Platz des Apple-App-Stores. (Foto: Too Good to Go)

Dies spiegelte sich auch in den App-Store-Platzierungen wider: Innerhalb weniger Tage kletterte Too Good to Go auf den ersten Platz – und ließ damit sogar populäre Apps wie Whatsapp oder Instagram hinter sich.

Außerdem profitierte das Startup nach der Ausstrahlung von einem erhöhten Medieninteresse. Demnach habe sich das E-Mail-Postfach mit zahlreichen Interviewanfragen von kleinen und großen Medien gefüllt. „Von RTL bis zur Schwäbischen Zeitung haben so gut wie alle über die Idee berichtet“, schreibt lead-digital.de unter Berufung auf Angaben von Too-Good-to-Go-Mitgründer Peter Wiedeking. Inzwischen habe sich das Tagesgeschäft auf ein Niveau eingependelt, das um bis zu 100 Prozent über Vormonat liege. Die App konnte darüber hinaus weitere Unternehmen als Kooperationsparter gewinnen. „Vor allem aus ländlichen Gebieten haben sich Firmen gemeldet“, berichtet Wiedeking dem Magazin.

DHDL-Werbung kein Selbstläufer

Trotzdem stellt sich der Marketingerfolg nach einem Auftritt in die „Höhle der Löwen“ nicht automatisch ein. Wie groß die Nachfrage der Zuschauer ist, hängt unter anderem von der Art der präsentierten Idee ab. Massentaugliche Apps oder Onlineshops, die Nutzer noch während der Sendung direkt am Smartphone aufrufen können, erzeugen in der Regel mehr Buzz als beispielsweise ein kostspieliges Fitness-Gerät, das nur eine kleine Zahl von Kunden anspricht.

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