Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

News

DHL: Paketpreise für Händler massiv erhöht

Pakete versenden wird für Onlinehändler teurer. (Foto: DHL)

DHL hebt die Preise für Geschäftskunden ab 2019 stark an. Die wachsenden Herausforderungen an die Paketbranche haben das Unternehmen eingeholt.

Die Deutsche Post erhöht die Preise für Paketsendungen ihrer Geschäftskunden, um ihr Paketnetz weiter auszubauen. Das steigende Paketaufkommen erfordert offensichtlich eine Aufrüstung, denn die Post betont in ihrer Pressemeldung, dass die Preiserhöhungen stärker als in den Vorjahren ausfallen werden. Die Erhöhungen gelten ab Januar 2019.

DHL erhöht Preise ab Januar 2019

Die Preiserhöhungen betreffen alle DHL-Sendungen im Inland und Ausland mit Ausnahme der Expresssendungen. Ebenfalls erhöht werden sollen die Entgelte für die Beförderung von Sperrgut, da auch hier ein größerer Anstieg des Paketaufkommens in der Vergangenheit verzeichnet wurde. Betroffen von dieser Preiserhöhung sind nicht die regulären Preise, die für Pakete im direkten Verkauf am Schalter oder über die diversen Verkaufskanäle berechnet werden, sondern ausschließlich Geschäftskundenpreise mit individuell vereinbarten Konditionen. Die Erhöhung trifft also vor allem Onlinehändler.

Weihnachtsgeschäft: Keine Zuschläge, Pakete werden angenommen

DHL erklärt, dass es für die großen Paketmengen in der Weihnachtszeit nichts zu befürchten gibt: Das Unternehmen will im Rahmen von kundenindividuellen Absprachen alle Paketmengen annehmen und keine Zuschläge für die Sendung im sogenannten „Starkverkehr“ berechnen. Trotzdem kein Grund zum Aufatmen.

Denn diese Mitteilung ist als Beschwichtigung für Händler  zu verstehen. Die Schwankungen in den Paketmengen werden jetzt laut DHL in stärkerem Maße als zuvor im Preis berücksichtigt. Das lässt sich so interpretieren, dass Kunden, die monatlich beispielsweise 200 Sendungen versenden, eine generelle Preiserhöhung auf Basis von beispielsweise 500 Sendungen pro Monat in der Weihnachtszeit berechnet bekommen. Der generelle Paketpreis in der jeweiligen Preisstaffel wird also dadurch erheblich ansteigen. Eine Beispielskalkulation liegt uns nicht vor.

DHL muss kräftig aufrüsten

Der CEO des Untenrehmensbereichs DHL Parcel, Achim Dünnwald, rechtfertigt die Preiserhöhungen mit dem notwendigen Ausbau der DHL-Infrastruktur: „In Zeiten eines von Vollbeschäftigung und Ressourcenknappheit geprägten Paketmarktes müssen wir unter anderem dafür sorgen, dass stets ausreichend Personal- und Transportkapazitäten vorhanden sind."

Passend zum Thema

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Eine Reaktion
ChrisW

Was ist dass für ein Quatsch in diesem Artikel. Die Preise wurden schon im September bzw jetzt zum Oktober 2018 abgehoben. Ausserdem zahlt man für 500 Pakete weniger als für 200 Pakete pro Monat. Ich hoffe das hier andere Artikel besser recherchiert werden.

Antworten

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.