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Fundstück

Die besten Tweets zur gestrigen DHDL-Folge

Judith Williams zerlegte die Idee einer Gründerin in ihre Einzelteile. (Foto: MG RTL D / Bernd-Michael Maurer)

Gestern Abend lief die zweite Folge von „Die Höhle der Löwen“ auf Vox. Das waren die besten Tweets zur Sendung.

Daisygrip

Die Daisygrip-Gründer vor den Löwen. (Foto: MG RTL D / Bernd-Michael Maurer)

Konstantin Altrichter (26) und Wirtschaftsingenieur Karl Hartmann (26) wollen mit ihrer Idee Leben retten – denn 33.000 Menschen sterben jedes Jahr aufgrund von Krankenhauskeimen. Dazu haben Sie mit dem Daisygrip einen neuartigen Stauschlauch für die hygienischere Blutabnahme entwickelt. Anders als herkömmliche Schläuche lässt sich das Produkt einfach per Sprüh- und Wischdesinfektion reinigen. Für ein Investment von 100.000 Euro möchten sie zehn Prozent ihrer Anteile abgeben.

Deal? Ja! Carsten Maschmeyer – der selbst mal Medizin studiert hat – schlägt nach einiger Überlegung zu. Er gibt 100.000 Euro für 25 Prozent. Was erst im Nachgang der Sendung bekannt wurde: Bis heute ist der Deal nicht in trockenen Tüchern.

Trinity

Kimberly Lang und Guillermo Neugebauer präsentieren Trinity. (Foto: MG RTL D / Bernd-Michael Maurer)

Kimberly Lang und ihr IT-Experte Guillermo Neugebauer aus Österreich haben ein durch zwei Stofflaschen verstecktes Zippverschluss-System entwickelt, das die Kombination  zweier Unterteile mit einem Oberteil ermöglicht. Auf diese Weise soll die Kleidung nicht mehr herausrutschen. 20 Designs will die Gründerin nach eigenen Angaben bereits entworfen haben. Jetzt benötigt Lang für den Vertrieb 500.000 Euro – und bietet im Gegenzug zehn Prozent ihrer Unternehmensanteile an.

Deal? Um Gottes willen, nein! Wie die Löwen blieben wohl auch die Millionen Zuschauer fassungslos vor den Fernsehgeräten zurück angesichts der völlig überzogenen Bewertung. Auch die Innovation war aus Sicht der Löwen nicht vorhanden. Carsten Maschmeyer fasste es so zusammen: „Es gibt den Spruch: Frechheit siegt. Heute hat Frechheit verloren.“

Ruwi Multiharke

Rudolf Wild mit seiner Multiharke. (Foto: MG RTL D / Bernd-Michael Maurer)

Der 79-jährige Rudolf Wilde liebt Gartenarbeit, hat aufgrund seines Alters zunehmend Schwierigkeiten mit dem Bücken. Also hat er mit der „Ruwi Multiharke“ eine multifunktionale Gartenharke entwickelt. Konkret dient sie als Helfer beim Auf- und Abhacken, Einebnen, Herstellen von Saatmulden und als Fugenkratzer. Sogar das Unkrautjäten kann damit im Stehen erledigt werden. Rudolf bietet den Löwen 30 Prozent seiner Anteile für 80.000 Euro Investment an.

Deal? Ja verdammt! Selten war ein Pitch so niedlich. Der Handelsexperte Ralf Dümmel schnappt sich die Harke und verspricht den großen Durchbruch im Baumarkt. Derweil spielen sich auf Twitter dramatische Szene ab: Menschen bieten sich freiwillig für eine Adoption an, brechen in Tränen aus und wollen das Produkt kaufen – obwohl sie es nicht brauchen.

Pazls

Die Pazls-Gründer bei DHDL. (Foto: MG RTL D / Bernd-Michael Maurer)

Möbel aufbauen ohne Werkzeug, Schrauben und Nägel: Julian Bäßler, Thomas Poddey und Phillip McRae haben mit Pazls ein magnetisches Klicksystem für Möbel entwickelt, das auch die Erweiterbarkeit von Möbelstücken ermöglicht. Das ausschließlich über den Onlineshop vertriebene Produkt benötigt jetzt noch Expertise in den Bereichen Marketing und Vertrieb. Dafür wünschen sich die Gründer ein Investment von 400.000 Euro für 20 Prozent ihrer Anteile.

Deal? Jawoll. Spätestens als das Wort „Pure-Online-Player“ durch das Studio hallt, beginnen die Augen von Frank Thelen zu leuchten. Er setzt sich dann auch gegen Dagmar Wöhrl durch, die ebenfalls ein Angebot abgegeben hatte.

Furryfit

Die Furryfit-Gründer präsentieren einen Aktivitätstracker für Hunde. (Foto: MG RTL D / Bernd-Michael Maurer)

Aktivitätstracker für Menschen gibt es schon, warum also nicht auch für Hunde? Das dachten sich auch die Brüder Micha Neubert (29) und Jona Neubert (31). Sie haben selbst Hunde, die aufgrund hoher Belastungen schon an Arthrose leiden. Ihr Tracking-Aufsatz für das Halsband soll über die richtige Bewegungsdosis informieren und sogar Futterempfehlungen per App aufs Handy schicken. Um den Hundemarkt zu erobern und die App um weitere Features zu erweitern, brauchen die Gründer 200.000 Euro von den Löwen. Diese würden mit 15 Prozent an der Firma beteiligt.

Deal? Nope, dabei waren die Gründer knapp dran. Carsten Maschmeyer stieg nur wegen fehlender Leidenschaft aus, Frank Thelen war ein Tracker für Hunde überraschend zu viel des Guten. Das größte Interesse hatte noch Dagmar Wöhrl – doch ihr fehlte eine GPS-Funktion für die Suche verloren gegangener Tiere. Schade.

Spooning Cookie Dough

Keksteig zum Löffeln: Spooning Cookie Dough aus Berlin.  (Foto: MG RTL D / Bernd-Michael Maurer)

Wer kennt das nicht von früher: Wenn einmal im Jahr Kekse gebacken wurden, haben sich die Kinder am meisten über die rohen Teigreste in der Schüssel gefreut. Auch Diana Hildenbrand (36) erging es so und sie hat mit ihrem Mann Constantin Feistkorn (36) daraus ein Geschäftsmodell gemacht. Unter ihrer Marke Spooning Cookie Dough verkaufen die beiden Berliner rohen Keksteig in Bechern. Jetzt wollen sie die Marke bekannter machen – und bieten 18 Prozent ihrer Anteile für ein Investment von 210.000 Euro an.

Deal? Ja. Dagmar Wöhrl und Ralf Dümmel bekommen für 36 Prozent der Anteile den Zuschlag. Vor allem Dümmel verliebt sich schnell in das Produkt: Er löffelt mehr, als dass er Fragen stellt.

Zum Weiterlesen: Die besten Tweets zur ersten DHDL-Folge

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Eine Reaktion
MCS

Sehr unterhaltsame Seite. Ich hoffe, ihr setzt dieses Format auch für die nächsten Folgen fort ☀️

Antworten

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