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Die Deutsche Post testet Lebensmittellieferungen in ländliche Gebiete

Die Deutsche Post nutzt nicht nur in den Metropolen ihre Elektroautos zur Zustellung. Das hier vorgestellte Projekt soll vor allem im ländlichen Raum die Versorgung sichern.  (Foto: Deutsche Post DHL / Oliver Lang)

Amazon, Rewe und einige andere Anbieter haben das Liefergeschäft mit Lebensmitteln bisher weitgehend unter sich aufgeteilt. Jetzt kommt die Deutsche Post mit rollenden Tante-Emma-Läden, die gleich noch ein weiteres Problem lösen. 

Die Deutsche Post verknüpft ihren mobilen Dienst mit dem posteigenen Online-Supermarkt Allyouneedfresh und will in Zukunft in einigen ländlichen Gebieten neben Briefmarken und Paketaufklebern auch Lebensmittel an die Tür liefern. Ausprobiert wird das Ganze zunächst unter anderem in Buchen im Odenwald und in Oberkotzau in Oberfranken – zwei Standorte, an denen die Post dank Warenlagern mit Tiefkühlmöglichkeit bereits über Ressourcen verfügt. In der Zeit von 8 bis 20 Uhr sollen bestimmte Dörfer und Ortsteile angesteuert werden, die in vielen Fällen nicht mehr über eigene Läden verfügen.

Gedacht ist der Service speziell auch für ältere Kunden – die aber möglicherweise mit der Plattform Allyouneedfresh nicht zurecht kommen. Hier hat sich die Post ausgedacht, dass ja die Service-Mitarbeiter ihnen bei der Bestellung von Artikeln, die über das Top-100-Angebot hinausgehen, behilflich sein können. Ob diese Rechnung aufgeht, ist unklar. Kunden könnten sich per Telefon, Messenger-Dienst oder über einen Buzzer melden, wenn sie Bedarf an einer Lieferung haben.

Post erprobt „Meine Landpost“ bis November

Der Versuch unter dem schönen Motto „Meine Landpost“ wird mit einzelnen Elektrolastwagen durchgeführt, im Angebot sind die 100 gefragtesten Artikel aus dem Food- und Non-Food-Bereich. Für die Post ist das quasi eine Notlösung, da sie in einigen Bereichen keine Kioske oder Betreiber von externen Postfilialen mehr findet, aber in Gemeinden mit über 2.000 Einwohnern zum Betrieb einer Postfiliale verpflichtet ist, wenn auch nur in Teilzeit. Der Testbetrieb soll zunächst bis Ende November andauern, danach will das Unternehmen entscheiden, ob und wie es weitergeht und in welchen Gegenden ein solches Unterfangen überhaupt Sinn ergibt.

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