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Die Höhle der Löwen: Was du zum Start der neuen Staffel alles wissen musst

„Die Höhle der Löwen“-Investor Ralf Dümmel. (Foto: © MG RTL D / Bernd-Michael Maurer)

Am Dienstagabend um 20:15 Uhr startet auf Vox die fünfte Staffel von „Die Höhle der Löwen“. Wir fassen die wichtigsten Neuerungen, Infos und Fakten zur Gründershow zusammen.

Welche Löwen sind dabei?

Eigentlich bleibt alles beim Alten: Auch in der fünften Staffel von „Die Höhle der Löwen“ werden die Investoren Carsten Maschmeyer, Ralf Dümmel, Frank Thelen, Dagmar Wöhrl und Judith Williams vor den Gründern sitzen.

Am 4. September startet die fünfte Staffel von Die Höhle der Löwen. (Foto: © MG RTL D / Bernd-Michael Maurer)

Allerdings gibt es in diesem Jahr eine kleine Änderung: Kosmetik-Queen und Homeshopping-Unternehmerin Judith Williams wird in der neuen Staffel nicht mehr durchgehend zu sehen sein. Sie wird sich aus Zeitgründen mit ihrem Geschäftspartner Georg Kofler abwechseln. Kofler hatte in der vierten Staffel bereits einmal ihren Jurysessel übernommen, nachdem Williams wegen einer Stimmerkrankung kurzfristig ausgefallen war. Offenbar hat Kofler seinen Job so gut gemacht, dass der Sender ihm das Vertrauen für regelmäßige Auftritte als Löwe aussprach.

Wer sind die ersten fünf Startups?

In jeder Sendung buhlen fünf Startups um ein Investment von den Löwen. In der Regel gibt es eine Mischung aus handwerklichen Erfindungen, neuen Food-Produkten, Apps sowie Bekleidungs- und Eventideen. In der ersten Folge der neuen „Die Höhle der Löwen“-Staffel bekommen Zuschauer folgende Unternehmen zu sehen:

  • Catch Up: Schnell verschwinden Kleinteile wie Schmuck, Schrauben, Münzen oder Spielzeug im Staubsaugerbeutel. Der 20-jährige Tobias Gerbracht hat einen Filter-Adapter für Staubsauger entwickelt, der das verhindern soll. Für ein Investment von 100.000 Euro würde er 35 Prozent seiner Unternehmensanteile abgeben.
  • Jacky F: Die Bonner Unternehmerin Julia Huthmann hat bei einer Reise nach Indien die dort sehr populäre Jackfruit entdeckt. Das darin enthaltene Fruchtfleisch taugt der Gründerin zufolge als idealer Fleischersatz für beliebte Gerichte wie Chicken Nuggets oder Buletten. In der Show bewirbt sie nun ihren Onlineshop für Jackfruit-Konserven. Für zehn Prozent ihrer Anteile wünscht sich die 34-Jährige ein Investment von 260.000 Euro.
  • Volatiles Lightning: Das wohl ungewöhnlichste Produkt der ersten Folge ist eine per App steuerbare Mosaik-Steinwand mit unzähligen Lichtelementen. Entwickelt wurde sie vom Gründerduo Florian Nübling (36) und Tiziana Kleine (50). Um das Produkt zu vertreiben, benötigen sie 500.000 Euro – und bieten zehn Prozent ihrer Firmenanteile an.
  • Swedish Fall: Cheerleading ist mehr als nur eine Randsportart für leicht bekleidete Frauen auf Sportplätzen. Dahinter stehen ein großer Teamgedanke und anspruchsvolle Akrobatikeinlagen. Um den Bedarf nach robuster Kleidung zu decken, hat das Startup von Silja Stallbaum (23), Lara Stallbaum (23), Marius Krüger (29) und Jonas Detlefsen (23) eine neue Sportmarke fürs Cheerleading entwickelt. In „Die Höhle der Löwen“ werben sie für ein Investment von 180.000 Euro für 15 Prozent der Anteile.
  • Calligraphy Cut: Der Friseurmeister und internationale Friseurtrainer Frank Brormann (53) hat ein neuartiges Haarschneidegerät erfunden, das weniger Spliss und mehr Glanz versprechen soll. 500.000 Euro benötigt der Unternehmer für die Vermarktung seines Geräts – und bietet 20 Prozent der Firmenanteile.

Die wichtigsten Zahlen für den Löwenstammtisch

  • 35,4 Millionen Menschen schalteten während der letzten Staffel von „Die Höhle der Löwen“ mindestens einmal ein.
  • 3,2 Millionen Zuschauer machten die Folge 7 der 4. Staffel zur erfolgreichsten aller Zeiten.
  • 18 Jahre alt war der jüngste Gründer, der je bei DHDL auftrat. Es war Raphael Nitsche, Gründer von Math42. Die Nachhilfe-App wurde zwischenzeitlich für 20 Millionen Euro in die USA verkauft.
  • Der älteste Gründer bei „Die Höhle der Löwen“ war Walter Fried: Der 79-Jährige präsentierte in der Show einen Hebebügel für Türen.
  • In bisher vier Staffeln wurden insgesamt 116 Deals vereinbart mit einem Investmentvolumen von 19,5 Millionen Euro. Allerdings platzten viele der Deals im Nachgang der Show wieder – meistens aufgrund gescheiterter Due-Dilligence-Prüfungen. In der vierten Staffel kamen beispielsweise 16 von 43 Deals nicht zustande. Mehr als ein Drittel!

Es gibt jetzt auch ein Magazin zur Sendung

Die genannten Zahlen sind übrigens weitgehend dem „Die Höhle der Löwen“-Magazin entnommen, das es ab heute zum Staffelstart im Handel zu kaufen gibt. Herausgegeben wird das Heft von Gruner + Jahr und kostet 3,90 Euro. In dem 108-seitigen Magazin blickt die Redaktion hinter die Kulissen der Sendung und stellt Erfolgsgeschichten aus vorherigen Staffeln vor.

„Die Höhle der Löwen? Nein, Danke!“

Bei allem Erfolg und medialer Ausschlachtung der Sendung: Bei weitem nicht jedes Startup träumt von einem Auftritt in der Löwenhöhle – auch wenn dies enorm viel Aufmerksamkeit für die Produkte der Startups bedeutet. Laut einer Bitkom-Umfrage unter 300 Gründern würden 65 Prozent der Befragten ein Teilnahmeangebot von „Die Höhle der Löwen“ ablehnen. Der  Grund: Sie fürchten einen Imageschaden.

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