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KI- und Cybersecurity-Firma Cylance für 1,4 Milliarden Dollar von Blackberry gekauft

(Foto: dpa)

Der ins Straucheln geratene Smartphone-Pionier Blackberry nimmt 1,4 Milliarden US-Dollar in die Hand, um die auf künstliche Intelligenz und Cybersecurity spezialisierte Firma Cylance zu kaufen.

Zuletzt hatte Blackberry mit Klagen wegen Patentverletzungen auf sich aufmerksam gemacht. Die Rechte an dem Namen Blackberry für Smartphones nutzt derweil der chinesische Hersteller TCL. Blackberry setzt auf Software – und hat Erfolg. Jetzt baut der zwischenzeitlich tief gefallene kanadische Smartphone-Pionier sein Geschäft mit Lösungen für Smartphones und autonom fahrende Autos kräftig aus.

Blackberry kauft Cylance: Proaktive Cyberabwehr mit KI

Blackberry übernimmt das kalifornische Unternehmen Cylance und gibt dafür 1,4 Milliarden Dollar aus, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet. Cylance hat sich auf künstliche Intelligenz, Maschinenlernen und Cybersecurity spezialisiert. Mit den Cylance-Anwendungen sollen sich unberechtigte Zugriffe verhindern lassen, bevor sie auftreten. Malware und Versuche, in Systeme einzudringen, sollen proaktiv blockiert werden, statt auf nachträgliche Bereinigung zu setzen.

Blackberry-CEO John Chen sieht in der Cylance-Übernahme eine sofortige Bereicherung für das gesamte Produktportfolio. Der Cylance-Chef Stuart McClure erklärte, dass Blackberrys Know-how auf den Gebieten Mobilkommunikation und Sicherheit dazu genutzt werden könnte, die KI-Technologie von Cylance zu verbessern. Cylance bringt laut einem Bericht von Businessinsider über 3.500 Business-Kunden mit. Das Unternehmen hatte vor der jetzt bekanntgegebenen Übernahme schon über einen Börsengang nachgedacht.

Nutzeroberfläche des Blackberry Key 2
Ein Blick auf die Nutzeroberfläche des Blackberry Key 2. (Bild: Blackberry)

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Neben den 1,4 Milliarden Dollar soll Blackberry laut Reuters auch eine Reihe von nicht näher genannten (finanziellen) Anreizen übernehmen. Die Übernahme soll im Februar 2019 abgeschlossen sein. Cylance wird danach zunächst als eigene Einheit innerhalb des Blackberry-Konzerns weiterarbeiten.

Ebenfalls interessant: Blackberry Key 2 – Business-Androide mit Qwertz-Keyboard

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