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Die Nasa macht jetzt auch irgendwas mit Startups

Die Nasa startet einen Startup-Accelerator. (Foto: dpa)

Die Raumfahrttechnik der Nasa bewundern – noch vor wenigen Jahren war das allenfalls vor dem Fernseher möglich. Künftig sollen Gründer mit der US-Weltraumbehörde unter einem Dach tüfteln.

Die Raumfahrt, ein Spielplatz für prestigewütige Regierungen, dominiert von der US-Weltraumbehörde Nasa. Diese Zeiten sind lange vorbei. Aus Kostengründen arbeitet die Nasa schon seit Jahren mit privaten Unternehmen zusammen, etwa mit SpaceX, das bald auch bemannte Versorgungsflüge zur ISS übernehmen soll.

Nasa will zehn Startups ausbilden

Künftig könnten aber auch Gründer wieder stärker vom Know-how der Nasa profitieren. Wie die Behörde mitteilt, geht am 15. Juli der erste hauseigene Startup-Accelerator an den Start. Über einen Zeitraum von drei Monaten sollen zehn Teams zusammen mit Nasa-Technikern an neuen Raumfahrttechnologien arbeiten.

Gefragt seien Anwendungen in den Bereichen Geodatenanalyse, 3D-Fertigung, autonome Systeme und künstliche Intelligenz. „Ein Hauptziel des Pilotprogramms ist es, die rasche Entwicklung von Technologien zu unterstützen, die für zukünftige Raumfahrtmissionen eingesetzt werden können, und gleichzeitig die Zusammenarbeit zwischen Industrie und Nasa zu fördern“, teilt das zur Nasa gehörende Jet Propulsion Laboratory in Los Angeles mit. Für das Programm kooperiert die Nasa unter anderem mit US-Accelerator Techstars. Bewerben können sich Gründer bis zum 7. April 2019.

Branchenkenner sehen in der privaten Raumfahrt einen riesigen Markt. Ein Papier von Analysten der Bank of America Merrill Lynch kam kürzlich zu dem Schluss, dass in der Weltraumwirtschaft bis 2045 mehr als 3 Billionen US-Dollar umgesetzt werden.

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