Fundstück

Diese 200 nützlichen Tools sind unter Googles Top-Level-Domain „.new“ erreichbar

Screenshot: Google whats.new

Google hat eine eigene Top-Level-Domains namens „.new“ und sammelt darunter Shortcuts zu allerlei Webdiensten. Das ist nicht nur praktisch, sondern auch eine Fundgrube.

Vor ungefähr einem Jahr hatte Google sich eine Top-Level-Domain mit der Endung „.new“ eingerichtet. Die Idee dahinter: allerlei Shortcuts zu verschiedenen Websites und Services sammeln. Ein Beispiel: Wer etwas auf Ebay verkaufen will, ruft normalerweise Ebay auf und klickt anschließend auf den erstaunlich kleinen „Verkaufen“-Link. An der gleichen Stelle landet allerdings auch, wer einfach nur schnell sell.new im Browser aufruft.

Wirkt auf den ersten Blick überflüssig, da sich das ja ziemlich leicht auch mit Bookmarks lösen ließe und vor allem die Möglichkeit fehlt, eigene Shortcuts anzulegen. Dennoch gewöhnt man sich sehr schnell daran, einfach pdf.new im Browser aufzurufen, wenn man ein vorhandenes Dokument in PDF konvertieren will, statt zum zigsten Mal einen Konverter zu googlen oder in alten Bookmarks zu kramen.

Natürlich gibt es bei einem Dienst von Google alle möglichen Abkürzungen zu Google-Services wie doc.new, um ein neues Google-Doc anzulegen, oder cal.new, um den Google-Kalender aufzurufen, aber die weitaus meisten Shortcuts stammen von anderen Anbietern. So öffnet excel.new eine neue Tabelle im Microsoft-Dienst und post.new leitet automatisch auf die Seite für einen neuen Blogpost, jedenfalls wenn man einen Blog bei wordpress.com hat.

Eine Fundgrube an nützlichen Services

Von solchen Shortcuts gibt es mittlerweile mehr als 200 und die komplette Liste findet sich unter whats.new. Wer sich die weder merken kann noch will, sollte trotzdem einmal vorbeischauen, denn in der Liste finden sich durchaus Dienste, die man vielleicht noch nicht kannte.

Wer selbst mit einer eigenen .new-Domain präsent sein will, kann sich die übrigens einfach registrieren. Google hat eine Seite eingerichtet, auf der überprüft werden kann, ob eine Domain noch zu haben ist, und leitet von dort weiter zu Partner-Unternehmen, bei denen die gewünschte Domain registriert werden kann. Das ist mit Registrierungspreisen jenseits von 500 US-Dollar nicht ganz billig, und man sollte außerdem unbedingt darauf achten, hinter dem Shortcut wirklich einen nützlichen Dienst zu verlinken, der direkt verwendet werden kann. Denn anderenfalls behält Google sich vor, die Domain nach einer Weile einfach wieder zu löschen.

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