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Dänisches Machine-Learning-Startup soll Apples AR-Aktivitäten stärken

(Bild: Spectral)

Apple hat sich das dänische Machine-Learning-Startup Spektral geschnappt. Mit dessen Technologie könnte der iPhone-Konzern AR-Features verbessern oder die Entwicklung eines Headsets vorantreiben.

Apple hat sich in den vergangenen Monaten mit einigen Zukäufen im Bereich Augmented Reality (AR) gestärkt. Im Sommer 2017 soll der iPhone-Konzern etwa den deutschen Eyetracking-Spezialisten Sensomotoric Instruments übernommen haben. Vor gut einem Monat wurde der Kauf von Akonia Holographic bekannt, einem Hersteller von Linsen für smarte AR-Brillen. Jetzt meldet die dänische Zeitung Børsen, dass Apple das Startup Spektral gekauft haben soll – für 200 Millionen dänische Kronen (26,8 Millionen Euro).

Verstärkung für Apples AR-Projekte: Die Greenscreen-Lösung von Spektral

Die Übernahme soll schon im vergangenen Jahr stattgefunden haben, aber erst jetzt ans Licht der Öffentlichkeit gekommen sein, wie The Verge berichtet. Apple hat sich wie üblich nicht zu dem Bericht geäußert. Spektral (früher Cloudcutout) hat sich darauf spezialisiert, mithilfe von Machine Learning Personen in Smartphone-Videos auf dem Gerät in Echtzeit freizustellen, also den Hintergrund zu entfernen. Dieser eigentliche Hintergrund kann dann, ähnlich wie bei der Greenscreen-Technik, durch einen virtuellen ersetzt werden.

Frische Lösungen für Apples AR-Projekte: Spektral entfernt Hintergründe in Echtzeit aus Smartphone-Videos. (Screenshot: Spektral.com/t3n)

Apple könnte diese Technologie dazu nutzen, die AR-Features am iPhone für Emojis und Facetime zu verbessern, vermuten die Kollegen von The Verge. Das Ganze könnte natürlich auch bei dem laut Bloomberg für 2020 geplanten AR-Headset von Apple zum Einsatz kommen. Apple soll der Nachrichtenagentur nach unter dem Codenamen T288 schon seit einigen Jahren an verschiedenen AR-Projekten – Software und Hardware – arbeiten. Apple sieht Augmented Reality und speziell eine entsprechende Datenbrille demnach als möglichen Nachfolger für Smartphones wie das iPhone.

Ebenfalls interessant: Warum Apple auf das Startup dieses 24-Jährigen abfährt

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