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Regierungs-Initiative: Das sind die 7 neuen Digital-Hubs in Deutschland

(Foto: dpa)

Neben Frankfurt, Hamburg, Dortmund, Berlin und München sind jetzt weitere Städte hinzugekommen: Insgesamt stehen zwölf Zentren der Digital-Hub-Initiative des Bundeswirtschaftsministeriums fest.

Mit dem Projekt wollen die Verantwortlichen die etablierte Wirtschaft mit der innovativen Startup-Szene vernetzen. Konkret geht es darum, den vor allem stark industriegeprägten Städten den oftmals fehlenden Kontakt zur jungen Gründerszene zu verschaffen. Beide Seiten sollen dabei profitieren: Während die etablierte Wirtschaft von den frischen Ideen der Startups inspiriert wird, lernen die jungen Gründer von den Erfahrungen und Kontakten der Alteingesessenen. Eine internationale Werbekampagne soll zudem helfen, die einzelnen Standorte und Stärken Deutschlands in der Gründerszene noch bekannter zu machen.

„In Deutschland gibt es vielleicht kein Silicon Valley, dafür aber viele exzellente Valleys mit eigenen Stärken.“

Wie das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie nun mitteilt, sind die Städte Köln, Dresden/Leipzig, Karlsruhe, Stuttgart, Ludwigshafen/Mannheim, Potsdam und Nürnberg/Erlangen in das Programm mitaufgenommen worden. Darmstadt verstärkt zudem den Fintech-Hub in Frankfurt um den Schwerpunkt Cyber-Security. In den Hubs sollen ab sofort Startups, etablierte Wirtschaft und Wissenschaft gemeinsam an digitalen Innovationen arbeiten. „Ich freue mich, dass unsere Digital-Hub-Initiative so großes Interesse geweckt hat“, sagt Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD).

Ausgewählte Städte haben verschiedene Branchenschwerpunkte

„In Deutschland gibt es vielleicht kein Silicon Valley, dafür aber viele exzellente Valleys mit eigenen Stärken“, so Zypries weiter. Die ausgewählten Städte würden für verschiedene Branchenschwerpunkte stehen, so die Ministerin. Berlin für Fintech und IoT, München für Mobility, Frankfurt für Fintech (inkl. Darmstadt: Cyber Security), Hamburg und Dortmund für Logistics, Köln für Insurtech, Karlsruhe für künstliche Intelligenz, Stuttgart für Future Industries, Dresden und Leipzig (Twin Hub) für Smart Systems, IoT und Energy, Potsdam für Mediatech, Nürnberg/Erlangen für Digital Health sowie Ludwigshafen/Mannheim für Digitale Chemie und Gesundheit.

Die Agentur RCKT, eine Rocket-Internet-Tochter, begleitet das Projekt als sogenannte Hub Agency und kümmert sich um die Vernetzung von Startups und der etablierten Wirtschaft. Dreißig Dienstleister haben sich laut Bundeswirtschaftsministerium für den Auftrag beworben, den Zuschlag hatten schließlich die Berliner erhalten. Mit einem Team bestehend aus rund vierzig Mitarbeitern und einem Netzwerk aus über 200 Experten kümmert sich RCKT um die strategische Beratung und die kreative Umsetzung von Digitalprojekten.

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2 Kommentare
Chancen verspielt
Chancen verspielt

Oh ja, die Ideendiebe der Nation unterstützen nun die künftigen Stars der Startupszene. Wir werden also das neue China der Softwarebranche, die Devise lautet demnächst „Kurzfristiger Erfolg durch dreiste Kopien“ statt der eigentlich anvisierten „industrie 4.0“.

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