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Digital Shapers: Team BMG/Bertelsmann gewinnt Finale mit Idee für Konzert-App

Siegerteam des Talentwettbewerbs: Auryn Engel, Stefan Faistenauer, Christian Pfeiffer, Marc Schneider, und Estelle Zanga. (Foto: Digital Shapers)

Der Digital-Shapers-Wettbewerb brachte junge Talente zusammen, die Großunternehmen schlaue Antworten auf knifflige Zukunftsfragen liefern. Dieses Team stach besonders heraus.

Ein Tool, das Künstlern hilft, mehr über ihre Fans zu erfahren, ihre Konzerttouren besser zu planen und ganz nebenbei der Plattenfirma einen Datenvorsprung beschert: Mit dieser Idee für BMG/Bertelsmann gewannen die Studenten Auryn Engel, Stefan Faistenauer, Christian Pfeiffer, Marc Schneider und die Absolventin und Gründerin Estelle Zanga am Freitag das Finale des Talentwettbewerbs „Digital Shapers“ in Berlin. Das sechsköpfige Team hat sich gegen fünf weitere Teilnehmer-Gruppen durchgesetzt. Insgesamt sechs Großunternehmen gaben den Teilnehmern exklusiven Zugang zu Daten und Informationen, um knifflige Probleme aus dem Unternehmensalltag zu lösen.

Dazu zählten Airbus, Bertelsmann, Lufthansa Group, Metro, SAP und Zeiss. In dem Experimentierumfeld war alles erlaubt. Die Finalisten durften sogar das Geschäftsmodell des jeweiligen Konzerns komplett umkrempeln. Die Teams traten mit ihren Business Cases für jeweils eins der Partnerunternehmen gegeneinander an. Mentoren des Beratungsunternehmen McKinsey unterstützten sie dabei. Jedes Mitglied des Gewinnerteams bekommt einen persönlichen Mentor aus dem Kreis der Jurymitglieder. Das Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro teilen sie untereinander auf. t3n war als Medienpartner vor Ort, t3n-Chefredakteur Stephan Dörner war Teil der Jury.

Digital-Shapers-Siegerteam besteht aus vielversprechenden Talenten

Im Gewinner-Team Bertelsmann brachten der 24-jährige Auryn Engel, der in Leipzig Computer Science studiert, und der 21-jährige Marc Schneider, Mathematikstudent mit Schwerpunkt Informatik an der TU München, ihre Programmierkenntnisse ein und schrieben einen Prototypen der Smartphone-App. Die 24-jährige Estelle Zanga aus Kamerun hat Management unter anderem im chinesischen Shenzen und in Leipzig studiert und nebenbei eine Beratungsfirma für internationalen Handel gegründet. Sie kümmerte sich gemeinsam mit Christian Pfeiffer, der seinen Master in Management and Digital Business in Lissabon macht, um den Businessplan.

„Die gesamte Jury ist begeistert von der Energie, der Kreativität und den präsentierten Lösungen der Finalisten.“

Außerdem hat der 21-jährige Stefan Faistenauer aus Innsbruck, der derzeit seinen Bachelor im Fach Management and Technology an der TU München macht und bereits die Auszeichnung „Junge Forscher gesucht“ in Davos gewann, sich überlegt, wie die Datenströme vermessen und monetarisiert werden können. Gemeinsam entwickelten die jungen Talente die Smartphone-App namens BMG Live, die Daten über die Musikvorlieben von Fans aus den Social Media und von Streamingdiensten systematisch auswertet. So können Künstler, Konzertveranstalter und Plattenfirma das Live-Geschäft besser planen und gemeinsam profitieren.

Die Teams hatten zwölf Wochen Zeit, um an ihrer Aufgabe zu arbeiten, Prototypen zu entwickeln und ein Geschäftsmodell zu erarbeiten. Jurymitglied Cornelius Baur, Deutschlandchef von McKinsey, sagt: „Die gesamte Jury ist begeistert von der Energie, der Kreativität und den präsentierten Lösungen der Finalisten. Genau solche Leute brauchen wir in unseren Unternehmen. Und einige der Ideen werden sicherlich weiter analysiert, ausgereift und vielleicht auch umgesetzt werden.“ Klar ist, dass sich für alle Teilnehmer aus dem Wettbewerb neue Erfahrungen und Beziehungen ergeben, die sie für ihre weitere Karriere nutzen können. Ob Gewinner oder nicht, die Zukunft hält viel für sie bereit.

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