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Digitale Jobs – KI-Experten werden händeringend gesucht

(Foto: Shutterstock / Jinning Li)

Der Fachkräftemangel scheint sich auch in der Digitalwirtschaft verschärft zu haben – die Zahl der Jobanzeigen für Digitalprofis wie KI- oder Fintech-Experten ist um ein Drittel gestiegen.

Der IT-Fachkräftemangel hat in diesem Jahr einen neuen Höchststand erreicht. Laut Berechnungen des Branchenverbands Bitkom hat es 2018 rund 82.000 offene Stellen für IT-Experten gegeben – fast 50 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Auch in der Digitalwirtschaft ist die Zahl der ausgeschriebenen Stellen im Herbst gegenüber dem Vorjahresquartal deutlich gestiegen, insgesamt um 33 Prozent auf 24.700, wie der digitale Jobmonitor des Handelsblatts zeigt.

Digitaler Jobmonitor: Nachfrage nach KI- und Fintech-Profis rasant gestiegen

Demnach ist die Nachfrage nach Experten für künstliche Intelligenz und Fintech-Profis besonders stark angestiegen – nämlich um 120 beziehungsweise 90 Prozent innerhalb eines Jahres. Hohe Wachstumsraten von rund 50 Prozent verbuchten auch die Bereiche Cloud-Computing, Digital-Consultant, Online-Redaktion und Internet der Dinge. Um die Hälfte weniger ausgeschriebene Stellen als im Herbst 2017 gab es laut dem digitalen Jobmonitor im Bereich 3D-Druck.

Schaut man sich die konkreten Zahlen an, dann werden in der Digitalwirtschaft vor allem Online-Marketingprofis gesucht. In diesem Bereich waren im dritten Quartal 2018 über 5.200 Stellen ausgeschrieben. Dahinter folgen die Sektoren E-Commerce (3.600) und Cloud-Computing (knapp 3.400). Die meisten Ausschreibungen stammen übrigens von Firmen aus Baden-Württemberg und Bayern.

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Einen Grund für den sich verschärfenden Fachkräftemangel orten Branchenbeobachter in dem Wettbewerb um Talente – etwa Softwareentwickler, die nicht nur von Startups, sondern auch von etablierten Konzernen gesucht würden. Entsprechend steigen auch die Gehälter in der Digitalszene. Und die nächste Welle der Digitalisierung beginnt erst, wie das Handelsblatt schreibt. Schließlich würden Firmen vor dem Hintergrund der Konjunkturabkühlung beginnen, in kostensenkende Digitaltechnologien zu investieren.

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