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Digitale Nomaden: 5 Tipps von ortsunabhängigen Grafikern für den Start in die Freiheit

(Foto: XY / Unsplash)

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Nach dem langen Winter in Deutschland fragt man sich regelmäßig, wie es wäre, dem nicht jedes Jahr ausgesetzt zu sein. Digitale Nomaden haben die Antwort darauf gefunden. Hier erzählen Grafiker vom ortsunabhängigen Arbeiten.

Die Zahl derer, die selbstständig arbeiten, wächst weiter an. 20 bis 30 Prozent der Berufstätigen in Europa und den USA arbeiten auf die ein oder andere Weise als Freiberufler.

Für diejenigen, die die Möglichkeit haben, aus der Ferne zu arbeiten (ob mit einem festen Gehalt oder als Freiberufler), kann Reisen eine attraktive Alternative zur Heimarbeit sein. Statt jeden Tag Home-Office zu machen, können sie von einer Villa auf den Kanaren oder einem Café in Key West aus arbeiten.

Seit 2008 hilft 99designs Designern, die sich nach mehr Flexibilität in ihrer kreativen Karriere sehnen. Die folgenden Tipps von Designern, die bereits als digitale Nomaden arbeiten, sollen dir dabei helfen, von überall aus arbeiten zu können.

1. Finde Kunden, die offen für Arbeit aus der Ferne sind

Wenn du Vollzeit arbeitest, denkst du wohlmöglich, dass es für dich keine Option wäre, dies als digitaler Nomade zu tun. Eine wachsende Zahl von Arbeitgebern jedoch zeigt sich erstaunlich offen für Arbeit aus der Ferne. Experten sagen voraus, dass beinahe Dreiviertel der Berufstätigen bis 2020 mobil arbeiten werden.

„Die Tatsache, dass du Kunden hast und nicht an ein Büro und einen Chef gebunden bist, der dir sagt, wo und wann du zu sein hast, gibt dir die Freiheit und den Raum, deine Kreativität spielen zu lassen“, sagt Sofia Saxlund von Soma Design Dealers. Sofia und ihre Partnerin Maria Klokow haben sich in Berlin kennengelernt, bevor sie sich entschlossen haben, digitale Nomaden zu werden.

Designerinnen Maria Klokow und Sofia Saxlund (Foto: SOMA Design Dealers)

Wenn du das Gefühl hast, dein momentaner Job sei nicht flexibel genug, überlege dir, zunächst nebenbei als Freiberufler zu arbeiten. So baust du dir einen Kundenstamm auf, der es dir ermöglicht, für dich selbst zu arbeiten. Websites wie 99designs verbinden freiberufliche Designer mit einem globalen Netzwerk an Kunden, die Unterstützung für kreative Projekte benötigen.

Sowie du genügend Kunden zusammen hast, um deine Rechnungen zahlen zu können, bist du bereit für den Wechsel!

2. Eine gute Work-Life-Balance ist der Schlüssel

Sobald stetig genug Arbeit reinkommt, solltest du einen Zeitplan festlegen, der eine ausgewogene Work-Life-Balance ermöglicht. Klar ist es verlockend, rund um die Uhr zu arbeiten. Aber gerade, wenn ein aufregendes Projekt ansteht, sind strenge Arbeitszeiten unerlässlich. Schließlich wollen die lokalen Sehenswürdigkeiten ebenfalls besichtigt werden. Nur arbeiten und keinen Spaß haben, ist keine Option und macht dich zu einem trostlosen Designer – besonders, wenn du um die Welt reist.

Timo Malzbender, ein deutscher UI- und UX-Designer und Inhaber von Malzi., findet es großartig, ein digitaler Nomade zu sein. Dieser Lebensstil ermöglicht ihm, seine Zeit in der Natur zu verbringen. Er arbeitet für jeweils sechs Wochen am Stück überall in Europa und nimmt sich freie Tage, um die lokale Landschaft zu genießen. Das gibt ihm die kreative Energie, die er braucht, um abends die bestmögliche Arbeit für seine Kunden abzuliefern. „Selbst wenn es viel Arbeit gibt, solltest du dir Zeit für dich selbst nehmen“, sagt Timo.

3. Plane immer voraus

Damit der Lifestyle als digitaler Nomade auch gut funktioniert, musst du vorausplanen. Es gibt Zeiten, in denen dein Einkommen als Freiberufler unvorhersehbar sein kann, daher solltest du deine Ausgaben auf ein Minimum reduzieren.

„Wie überall im Leben – und besonders wenn du reist – können unerwartete Ereignisse auftreten“, sagt Sofia. „Projekte werden gestrichen und verschoben oder du verpasst deinen Flug. Wenn du mindestens zwei oder drei Monate an Lebenshaltungskosten gespart hast, solltest du für die meisten Ereignisse gewappnet sein.“

Während Cafés Inspiration bieten können, können sie einen auch ablenken und an deinem Budget knabbern. Miete stattdessen eine Wohnung, in der du während deiner produktivsten Arbeitszeit ununterbrochen Ruhe findest. Lass dir von deinem Gastgeber versichern, dass es eine zuverlässige Internetverbindung gibt, bevor du buchst.

Als Sicherheitsvorkehrung solltest du zudem deinen Laptop versichern sowie alle deine Projekte auf Google Drive, Dropbox oder einem anderen Cloud-System synchronisieren. Das letzte, was du auf deinen Reisen willst, ist, aufgrund eines kaputten oder gestohlenen Laptops deinen Lebensunterhalt einzubüßen.

4. Kommuniziere klar und deutlich mit den Kunden

„Lege keine Deadlines für An- und Abreisetage fest. Diese beiden Tage sind auch so schon anstrengend genug.“

Wenn du in einem Büro arbeitest, ist es leicht, mit deinen Kollegen Kontakt zu knüpfen und über Neuigkeiten in der Firma auf dem Stand zu bleiben. Dieser tägliche Tratsch kann dir aus der Ferne leicht entgehen.

Denke immer daran, dass es an dir liegt, den Kontakt zu den Kunden zu halten. Entwickle eine Routine für einen regelmäßigen Austausch. Nutze dabei die Vielfältigkeit der modernen Kommunikationskanäle. Plane Videoanrufe für wöchentliche Meetings und dringende Angelegenheiten. Nutze Slack für lockere Gespräche oder zum Small Talk mit dem Team. Tools wie Trello oder Asana helfen dabei, Projekte sichtbar auf Kurs zu halten.

Es kann außerdem Hürden beim Reisen geben, die es von dir erfordern, in deiner Arbeitsweise flexibel zu bleiben. Möglicherweise musst du deinen Zeitplan anpassen, wenn du in eine neue Zeitzone ziehst. Lass die Kunden immer im Voraus wissen, an welchen Tagen du reist, da du für bestimmte Zeit nicht erreichbar sein wirst.

„Lege keine Deadlines für An- und Abreisetage fest“, rät Timo. „Deine Flüge können sich immer verspäten und diese beiden Tage sind auch so schon anstrengend genug.“

5. Nutze deine Umgebung als Inspiration

(Foto: XY / Unsplash)

Wenn du die ganze Zeit in deiner Unterkunft verbringst, verpasst du ganz sicher das Beste am Dasein eines digitalen Nomaden. Untersuchungen haben gezeigt, dass Reisen die Kreativität fördert, daher kann der nachmittägliche Spaziergang entlang der Seine einen großen Unterschied machen. Solltest du das Gefühl haben, nicht weiterzukommen, liegt die Inspiration möglicherweise direkt vor der Haustür.

„Wenn du dich an schönen Orten befindest, bist du viel kreativer“, sagt Timo. „Ich bin motivierter und die Arbeit geht mir schneller von der Hand, wenn ich in regelmäßigen Abständen reise.“

Designerin Ina Horvat, Inhaberin von Leukothea, hat einen Teil ihrer Zeit damit verbracht, unterwegs zu arbeiten. Familie ist Ina, die ursprünglich aus Kroatien kommt, wichtig. Ihre Arbeit als Designerin ermöglicht es ihr, mit ihren Liebsten Zeit in Küstengebieten wie der Adria und in Portugal zu verbringen. Diese Küstengebiete haben sie auch eine wichtige Lektion über das Arbeiten an malerischen Orten gelehrt.

„Man kann im Freien nicht am Laptop arbeiten“, warnt sie. „Du siehst nie gut. Selbst wenn du denkst, du siehst gut, tust du es ganz sicher nicht.“

Auch als digitaler Nomade kann man scheinbar nicht alles haben – ein deutlich aufregenderes Leben aber gewiss.

Bist du bereit, den ersten Schritt zu wagen, um ein digitaler Nomade zu werden? Melde dich als freiberuflicher Designer auf 99designs an, um tausende potenzielle Klienten aus der ganzen Welt zu treffen.

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