Ratgeber

Digitalisierung: Diese Kompetenzen solltest du im Arbeitsleben mitbringen

Seite 2 / 2

Besonders im Zuge der Digitalisierung ist Wissenshunger von Bedeutung: Jemand sollte neugierig auf die Technologien sein – und im Idealfall auch nicht nur wissen, dass da ein Drucker steht, sondern auch, wie er funktioniert. Komplexes Denken ist das Zauberwort: Das beginnt bereits bei Kleinigkeiten – zum Beispiel zu erkennen, dass jetzt ein Update der Software fällig ist.

Digital Detox als Kompetenz: Warum abschalten so wichtig ist

Auch die „schnelle Auffassungsgabe“ ist in Zeiten der Digitalisierung keine abgedroschene Kompetenz – ganz im Gegenteil: Denn während jemand seine Arbeit verrichtet, prasseln zusätzlich E-Mails herein, 13 Slack-Nachrichten sind noch ungelesen und dann kommen da noch die Kollegen, die einen ansprechen – während der private Facebook-Messenger sich im Hintergrund zum vierten Mal meldet. In solchen Situationen ist es wichtig, sich auf das Wesentliche zu fokussieren und Prioritäten zu setzen – das setzt schnelles Filtern voraus. Daher scheint der nächste Punkt auf der Liste gar nicht so überraschend zu sein: Auch Digital Detox ist eine Kompetenz, die immer wichtiger wird. Obwohl sie für die meisten Arbeitnehmer bisher kleingeschrieben oder gar ignoriert wurde.

„Niemand hat den Geigerzähler für digitalen Overload von Geburt an um den Hals.“

„Die Digital-Detox-Kompetenz hat viel mit dem Vertrauen in die eigene Arbeitsleistung und das eigene Organisationstalent zu tun.“ Wem dies bisher immer schwer gefallen ist, braucht aber dennoch nicht in Panik verfallen: „Das kommt mit der Zeit und der Berufserfahrung“, rät Gesine Schulz. Wichtig ist hierbei, dass es um Disziplin geht – und die Hilfe dafür auch vom Arbeitgeber kommen sollte, indem er die Kultur des bewussten Offline-Seins unterstützt. Die Masse habe sich inzwischen etwas zu sehr daran gewöhnt – und „deshalb schalten wir im Urlaub, wenn überhaupt, erst nach einigen Tagen wirklich auf die Abwesenheitsnotiz“. Das ist laut der Recruiterin nicht ganz unbedenklich: „Auch ohne Schlaftracker und Health App sollte ich doch wissen, ob es mir körperlich und geistig gut geht  – das ist wahrscheinlich die nächste Challenge.“

Ebenfalls spannend: 

 

Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Schreib den ersten Kommentar!

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!

Hey du! Schön, dass du hier bist. 😊

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team bestehend aus 65 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Danke für deine Unterstützung.

Digitales High Five,
Stephan Dörner (Chefredakteur t3n.de) & das gesamte t3n-Team

Anleitung zur Deaktivierung