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Angestellte halten ihre Unternehmen für digital inkompetent

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„Kritisches Überdenken des eigenen Geschäftsmodells gefordert”

Dabei müsse das „kritische Überdenken des eigenen Geschäftsmodells” in der heutigen Zeit Bestandteil der eigenen Unternehmensstrategie sein – sagt zumindest Peter F. Schmid, Geschäftsführer von „Wer liefert was” – und verweist nicht ganz uneigennützig auf den eigenen Geschäftserfolg.

Norddeutsche offenbar besser vorbereitet

Wie gut sich Arbeitnehmer auf die Herausforderungen der Digitalisierung vorbereitet fühlen, variiert übrigens je nach Region. Neben den Unterschieden zwischen dem Westen und dem Osten zeigen sich auch zwischen Norden und Süden Unterschiede. So fühlen sich die Norddeutschen offenbar besser vorbereitet (76 Prozent) als Bayern (69 Prozent) und Arbeitnehmer aus Baden-Württemberg (72 Prozent).

6 Fragen, die sich jedes Unternehmen in der Digitalisierung stellen sollte

Nutze ich effiziente Software?

1. Haben meine Mitarbeiter mobil Zugriff auf wichtigste Unternehmensdaten wie CRM, ERP und Business-Intelligence?

2. Gibt es ein Software-Tool wie Slack, mit dem die interne Kommunikation effizienter werden kann?

3. Für welche Dinge wird im Unternehmen Microsoft Excel eingesetzt? Gibt es eine bessere Software?

4. Gibt es On-Premise-Lösungen, die in eine Public Cloud ziehen könnten?

(Foto: © Rawpixel.com Adobe Stock)

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Bei der Bewertung ihrer Arbeitgeber schauen die Deutschen offensichtlich insgesamt weniger zuversichtlich in die Zukunft: Insgesamt nur 17 Prozent der Westdeutschen glauben, dass ihr Unternehmen gut aufgestellt sei, um hinsichtlich der Digitalisierung zukunftsfähig zu bleiben. Die Ostdeutschen malen in dieser Hinsicht ein noch düstereres Zukunftsbild: Mit sieben Prozent ist offenbar nicht einmal jeder Zehnte dort der Meinung, dass sein Unternehmen fit für die digitale Zukunft sei.

Freiberufler sehen sich gut gerüstet

78 Prozent der Freiberufler geben an, sich „eher” oder „voll und ganz” für die Herausforderungen der Digitalisierung gerüstet zu sehen. In einigem Abstand folgen Angestellte mit 71 Prozent und Beamte mit 60 Prozent, erst dann folgen die Arbeiter mit 52 Prozent. Dies könne auch daran liegen, dass 27 Prozent der Arbeiter angegeben hätten, keine Herausforderungen der Digitalisierung meistern zu müssen – und das Thema in diesem Segment somit offensichtlich weniger präsent sei als in anderen, mutmaßen die Studienautoren.

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Eine Reaktion
Insomnia

Die Frage ist wen das überhaupt betrifft (Ich hätte jetzt auch vermutet, dass die Zielgruppe von t3n eher Büro-Angestellte sind). Ich würde meinen, dass fast alle Bürojobs (und das sind ne ziemliche Menge) gar nicht von der Digitalisierung betroffen sind weil sie überhaupt erst durch die Digitalisierung entstanden sind. Hauptsächlich geht es doch also um "händische" Jobs in Form von Handwerkern etc. die nicht zwingend eine menschliche Interaktion erfordern.

Antworten

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