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Digitalisierung mit Schwärmen: Daimler-Chef bricht alte Strukturen im Konzern auf

(Foto: Daimler)

Daimler-Chef Dieter Zetsche will den Konzern konsequent in Richtung Digitalisierung ausrichten. Dabei soll ein Teil der Mitarbeiter in Schwärmen organisiert arbeiten.

Daimler: Konzernumbau für die Digitalisierung

Bei Daimler läuft es derzeit gut. Kein Grund für Konzernchef Dieter Zetsche, sich auf den Lorbeeren auszuruhen. Stattdessen arbeitet der Vorstandsvorsitzende der Daimler AG an dem Umbau des Konzerns. Digitalisierung heißt das Stichwort und Zetsche will Daimler neue Strukturen verpassen. Schon in einem halben, spätestens in einem Jahr solle ein Fünftel der Mitarbeiter auf eine „Schwarm-Organisation“ umgestellt werden, sagte Zetsche der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ).

Daimler setzt auf Elektromobilität. (Foto: Frank Gaertner / Shutterstock.com)

Daimler setzt auf Elektromobilität. (Foto: Frank Gaertner / Shutterstock.com)

Diese Mitarbeiter aus verschiedenen Bereichen, so die Idee, sollen bei bestimmten Themen zusammenarbeiten, ohne dass sie in eine strikte Hierarchie eingebunden wären. Zetsche zufolge gelten für die dann autonom vernetzten Mitarbeiter keine Abteilungsgrenzen mehr. Das Ganze sei nicht auf einzelne Projekte beschränkt, sondern soll eine dauerhafte Sache sein, zitiert die FAZ den Daimler-Boss. Der hat selbst die Mentorenschaft für den Umbau übernommen, mit dem sich Daimler für die kommenden Digitalisierung rüstet. Auch ein Zeichen dafür, wie wichtig Zetsche das Thema ist.

Daimler will bei Mobilität der Zukunft führend sein

Ebenfalls wichtig ist dem Daimler-Chef das Thema Mobilität der Zukunft. Allein drei bis vier Prozent der Schwarm-Mitarbeiter sollen in diesem Bereich tätig sein. Konkret geht es dabei um Connected Cars, autonomes Fahren, Shared Mobility und Elektrifizierung – Daimler fasst das unter dem griffigen Namen „Case“ zusammen. Zetsche will laut dem FAZ-Interview mit Daimler in allen vier Bereichen die führende Position übernehmen und das Zusammenspiel der Bereiche verstehen.

Zuletzt hatte Zetsche verkündet, Mercedes-Autos künftig füreinander freie Parkplätze suchen lassen will.

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