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Diskutiermitmir: Das Chatroulette zur Bundestagswahl ist da

diskutiermitmir.de ist das Chatroulette für Wähler aller Parteien. (Screenshot: t3n.de)

Mit politisch Andersdenkenden ins Gespräch zu kommen ist wegen der Echokammern in sozialen Netzwerken schwer. Eine neue Website will das jetzt ändern – und setzt auf ein bewährtes Konzept.

Wie ticken eigentlich die Leute bei der AfD? Wieso redet die SPD in ihrem Wahlprogramm immer nur von sozialer Gerechtigkeit, wo es unserem Land doch gut geht? Und was finden die Freien Demokraten an Digitalisierung eigentlich so toll?

Auf diese und andere Fragen eine Antwort aus dem Wählerkreis fremder Parteien zu erhalten ist schwierig geworden. Sich selbst bestätigende Echokammern in sozialen Netzwerken fordern das eigene Weltbild kaum noch heraus. Statt konstruktivem Dialog regiert auf Twitter und Facebook der Hass. Geht das nicht auch besser?

Bundestagswahl: Neue Website lässt Wähler aller Parteien miteinander chatten

Zumindest einen ernsthaften Versuch wagt neuerdings das Online-Portal diskutiermitmir.de. Die Website bringt Menschen mit unterschiedlichen politischen Einstellungen in einem gemeinsamen Chat zusammen.

Die Auswahl der Gesprächsteilnehmer erfolgt zunächst anhand von Thesen-Vorschlägen, wird dann jedoch rein zufällig vorgenommen. Auf diese Weise ähnelt diskutiermitmir.de dem bekannten Chatroulette-Prinzip. In einem ersten Test funktionierte das schon sehr gut – obwohl Hassbotschaften aufgrund der Anonymität von Nutzern der Plattform grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden können. Entsprechende Chats lassen sich aber melden.

So sieht der Chat mit anderen Wählern aus. (Screenshot: t3n.de)

Hinter dem Projekt steht unter anderem der NTV-Moderator Louis Klamroth, der auf dem Nachrichtensender seit einigen Monaten eine eigene Polit-Talkshow betreibt. Mit der Online-Plattform will er einen Beitrag dazu leisten, dass sich die Meinungsblasen im Internet auflösen. „Kommentarspalten und soziale Medien belohnen oft polemische und undifferenzierte Aussagen. Widersprüche, Grauzonen und vermittelnde Standpunkte ergeben sich aber häufig erst im persönlichen Gespräch. Hier setzen wir mit Diskutier Mit Mir an“, lässt sich der 27-Jährige in einer Mitteilung zitieren. Unterstützt wird das Projekt auch von Bundeszentrale für politische Bildung.

Zum Weiterlesen: Fuck the Bubble – So bringst du deine Filterblase zum Platzen

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Eine Reaktion
Miriam

Coole Idee, hatte gerade schon ein nettes Gespräch :D

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