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Display-Advertising: OVK prognostiziert Plus von knapp 10 Prozent in 2019

Display-Ads sind nicht out. (Grafik: Aa Amie / Shutterstock)

Neue Berechnungen des Marktforschungsinstituts Statista erlauben eine positive Prognose für das Geschäft mit digitaler Display-Werbung. Danach soll deren Umsatz in 2019 um fast zehn Prozent steigen.

Traditionell zur Dmexco stellt der Online-Vermarkterkreis (OVK) im Bundesverband Digitale Wirtschaft e.V. in Form seines zweiten Halbjahresberichts aktuelle Marktzahlen zu digitalen Werbeformen vor. Mit Blick auf das Display-Advertising setzt der OVK erstmals auf ein neues Berechnungsmodell, das zusammen mit dem Marktforschungsinstitut Statista entwickelt wurde.

3,6 Milliarden Umsatz mit Display-Ads erwartet

Nach der neuen Methodik kommt Statista auf einen Umsatz in Höhe von rund 3,3 Milliarden Euro für das Jahr 2018 und prognostiziert einen Wert von rund 3,6 Milliarden Euro für das laufende Jahr 2019. Das entspräche einem Zuwachs von 9,7 Prozent.

So soll der Zuwachs in 2019 aussehen. (Grafik: OVK/Statista)

Als besonders umsatzstark erweisen sich demnach sogenannte Pre-Rolls, also Werbeblöcke, die vor Videoinhalten abgespielt werden. Auch die „Flex Ads“, die sich automatisch unterschiedlichen Bildschirm-Größen anpassen, zeigen Umsatzwachstum. Zudem will der OVK Verlagerungen zu Werbeformen, die dem Konzept der Acceptable Ads entsprechen, festgestellt haben.

Neues Berechnungsmodell soll Markt präziser abbilden

Das neue Berechnungsmodell soll wesentlich mehr Parameter als bisher berücksichtigen. So würden erstmals Umsätze aller großen Plattformen, darunter Amazon, Facebook, Instagram, Youtube oder Twitter, sowie Intermediäre berücksichtigt. Zusätzliche Genauigkeit soll die Einbeziehung der Ergebnisse von Experteninterviews, sowie die Auswertung von Unternehmenspublikationen bringen. Rasmus Giese von United Internet Media, zugleich Vorsitzender des OVK, ist sich sicher, dass das „neue Modell umfassender ist und ein präziseres Bild des Marktes liefert.“

Nicht verändert hat der OVK den Zuschnitt der Berechnung auf reine Display-Werbung, egal, ob statisch oder dynamisch. So spiegeln sich auch weiterhin die Umsätze aus Affiliate-, Search- und Influencer-Marketing nicht in den genannten Umsätzen wider.

Den vollständigen Report wird der OVK im Herbst 2019 veröffentlichen.

Passend dazu: Dmexco 2018: DSGVO hinterlässt Spuren in der Werbewirtschaft

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