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DLR: Institut für Digitalisierung der Luftfahrt in Dresden gegründet

Ziel des DLR: Virtuelle Erstflüge. (Bild: DLR, Lizenz CC-BY 3.0)

Rein virtuelle Tests neuer Maschinen gewinnen zunehmend an Bedeutung. Das gilt gerade auch für den Flugzeugbau.

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat in Dresden ein Institut zur Softwareforschung im Bereich Flugzeugbau gegründet. Dort sollen virtuelle Tests von Prozessen und Produkten entwickelt werden, die schneller, günstiger und sicherer als Erprobungen in der Realität sind – vom ersten digitalen Entwurf bis zur simulierten Außerdienststellung.

Das Institut wird mit jährlich 8,3 Millionen Euro finanziert, wobei 90 Prozent des Geldes vom Bund kommen, wie das DLR am Donnerstag zur Einweihung mitteilte. Der Freistaat investiert bis 2020 pro Jahr bis zu 4,2 Millionen Euro in Aufbau und Infrastruktur der Einrichtung mit zunächst 70 Mitarbeitern auf dem Campus der Technischen Universität Dresden (TUD).

Ziel: Virtueller Erstflug im Rechner

Das Institut soll laut DLR die relevanten Forschungskompetenzen zu Luftfahrzeugen im Bereich Software bündeln und langfristig „den Weg zum virtuellen Erstflug im Rechner“ bereiten. Ziel sei es, heutige und künftige Hochleistungsrechner effizient für die aufwendigen Simulationen nutzen zu können und multidisziplinäre Plattformen zu entwickeln, mit denen das virtuelle Flugzeug umfassend analysiert und optimiert wird.

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(Foto: © Rawpixel.com Adobe Stock)

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Erforscht werden auch neue Ansätze und Methoden zur Analyse und Verwaltung großer Datenmengen sowie zur Zertifizierung. Damit sollen Entwicklungs- und Zulassungskosten neuer Produkte erheblich gesenkt und auch für andere Verkehrs- und Wirtschaftsbranchen nutzbar gemacht werden. dpa

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