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Mit neuem Standard zu besserem Datenschutz: EFF präsentiert Do-not-track-Richtlinien

Do not track. (Foto: EFF / Flickr Lizenz: CC BY 2.0)

Die Electronic Frontier Foundation will endlich einen einheitlichen Do-not-track-Standard etablieren. Wir verraten euch, worum es dabei geht und wie das eure Privatsphäre im Netz schützen soll.

Electronic Frontier Foundation will neue Do-not-track-Richtlinie etablieren

Schon 2009 wurde „Do not Track“ vom World Wide Web Consortium standardisiert. Mittlerweile unterstützen auch alle großen Browser die Funktion. Mit ihr können Internet-Nutzer einer Website mitteilen, dass sie nicht wollen, dass ein Nutzungsprofil über sie angelegt wird. Das Problem: Obwohl es technisch kein Problem mehr ist, existiert noch immer kein allgemeingültiger Konsens darüber, wie „Do not track“ umgesetzt werden soll.

Do not track: Die EFF will, dass sich Website-Betreiber verpflichten, der Datensammelwut von Drittanbietern einen Riegel vorzuschieben. (Grafik: Electronic Frontier Foundation)
Do not track: Die EFF will, dass sich Website-Betreiber verpflichten, der Datensammelwut von Drittanbietern einen Riegel vorzuschieben. (Grafik: Electronic Frontier Foundation)

Die Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF) hat jetzt gemeinsam mit DuckDuckGo, Medium, AdBlock, Disconnect und Mixpanel einen neuen Vorschlag dazu vorgestellt. Website-Betreiber sollen sich demnach verpflichten, bei gesetztem „Do not track“ sicherzustellen, dass Drittanbieter keine Daten der betroffenen Nutzer sammeln.

EFF: Viele Firmen werden „Do-not-track“ weiterhin ignorieren

Inwieweit der Vorschlag der EFF große Änderungen bewirken wird, bleibt indes fraglich. Die Organisation selbst erklärt im dazugehörigen FAQ-Dokument, dass im jetzigen Web-Klima nur einige Firmen bereit sein werden, den Regeln zufolgen. Letztlich handelt es sich damit nur um eine Willenserklärung, der Website-Betreiber freiwillig folgen können. Ein Zwang lässt sich daraus nicht ableiten.

Ebenfalls interessant in diesem Zusammenhang ist unser Artikel „Hallo, Datenkrake! – So wehrst du dich gegen den digitalen Tracking-Wahnsinn“.

via bgr.com

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Eine Reaktion
Mario H.

Also doch lieber NoScript, Ghostery und Co. verwenden. Dann kann es zwar durchaus sein, dass auch gute Funktionen (bei NoScript) unter den Tisch fallen, aber das ist dann halt so. Und ich surfe lieber weiter als jeder x-beliebigen Seite das Tracking zu erlauben...

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