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Neue Docker-Version 1.13: Die beliebten Container laufen jetzt auf AWS und Azure

(Grafik: Docker)

Die neue Version von Docker bringt neben mehr Rückwärtskompatibilität viele Verbesserungen im Detail – und kann produktiv auf AWS und Azure eingesetzt werden.

In den letzten beiden Versionen hat Docker viele tiefgreifende Änderungen erfahren. Administratoren können auf den neuen 1.13-Release aber entspannter schauen, diesmal gibt es größtenteils praktische Änderungen neben den üblichen Bugfixes und Stabilitätsupdates.

Der mit Docker 1.12 eingeführte und viel kritisierte Swarm-Mode, mit dem sich Docker-Container zu einem Cluster verbinden lassen, bekommt in Version 1.13 Unterstützung für Compose-Dateien für das Kommando docker stack deploy. Services lassen sich damit mit einer docker-compose.yml direkt deployen. Damit soll die Swarm-Service-API flexibler werden, nach einem grundsätzlichen Überdenken dieser sieht es nach der vielen Kritik aber trotzdem nicht aus.

Docker 1.13: Rückwärtskompatibilität und einfacheres Aufräumen

Eine bekannte Fehlermeldung bei Docker war bis jetzt „Error response from daemon: client is newer than server“. Mit der neuen Docker-Version kann das CLI jetzt mit älteren Daemons sprechen. Dabei werden auch Fehler ausgegeben, wenn ein Feature genutzt werden soll, das der ältere Daemon noch nicht beherrscht.

Außerdem bekommt Docker 1.13 neue Commands zum Aufräumen: docker system df zeigt den genutzten Speicher und ist analog zum Unix-Tool df. Mit docker system prune können ungenutzte Daten entfernt werden. Prune kann auch dazu genutzt werden, um nur bestimmte Daten zu entfernen, docker volume prune entfernt zum Beispiel ungenutzte Volumes.

Docker-CLI-Commands aufgeräumt und einfacheres Debugging

Aktuell gibt es in der Docker-CLI 40 Top-Level-Commands, das Team hat sich jetzt aber dazu entschlossen, sie neu und sinnvoller zu gruppieren. list und start sind jetzt Sub-Commands von docker container, lassen sich jetzt also per docker container list aufrufen, history ist jetzt unter docker image history angeordnet.

Für das einfachere Debugging gibt es jetzt den experimentellen Command docker service logs. Er zeigt alle Logs von allen Containern, die einen Service gestartet haben.

Docker läuft jetzt auch produktiv auf AWS und Azure

In den letzten sechs Monaten hat das Docker-Team außerdem daran gearbeitet, Docker auf Amazon AWS und Microsoft Azure zu bringen. Mit der neuen Version ist die Container-Software jetzt bereit, um produktiv bei beiden Cloud-Anbietern genutzt zu werden.

Wenn ihr neu im Thema seid, könnt ihr euch Docker hier für den Mac und hier für Windows herunterladen. Mehr Details zum neuen Release findet ihr im Docker-Blog.

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