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Marketing

Googles Matt Cutts: So vermeidest du den Kauf ehemaliger Spam-Domains

5 Tipps für Domain-Käufer. (Quelle: jamdesign - Fotolia.com)

Du planst eine Website und suchst die passende Domain? Dann nutze diese fünf Tipps und stelle sicher, dass du bei deinem nächste Projekt nicht auf verbrannter Erde baust.

Eine neue Website startet in der Regel mit einer guten Idee. Es folgen die Domain, das Design und der Inhalt. Doch Vorsicht! Wer vorschnell handelt, muss hinterher womöglich nacharbeiten. Ehemals für Spam missbrauchte Domains können das Wachstum der eigenen Website ordentlich ausbremsen.

(Quelle: jamdesign - Fotolia.com)
Ist deine nächste Domain spamfrei? (Quelle: jamdesign - Fotolia.com)

Das beschriebene Problem hatte offenbar auch Internetnutzer „Wally“: Er registrierte eine Domain, deren Inhalt von Google aufgrund ihrer Altlasten nicht indexiert wurde. Um sich in Zukunft vor solchen Problemen zu schützen, wandte sich Wally an Google – und erhielt jetzt Antwort von Matt Cutts, Chef des Webspam-Teams von Google.

Matt Cutts über das Problem einer „verbrauchten“ Domain

Das von Wally beschriebene Problem ist auch in Deutschland alltäglich, vor allem im Zusammenhang mit sogenannten Keyworddomains (bspw. „keywordxyz.com“). Sie werden gezielt auf ein bestimmtes Keyword optimiert und nicht selten auch mit schwachen Backlinks beschossen.

Resultiert aus diesen oder ähnlichen Maßnahmen schließlich eine Abstrafung, steht längst das nächste Projekt in den Startlöchern. Eine neue Website auf dem „verbrannten Boden“ kann unter den Altlasten leiden. Vorsorge trifft deshalb, wer die folgenden fünf Tipps befolgt.

5 Tipps für angehende Domain-Käufer

In seinem Video gibt Matt Cutts fünf einfache Tipps, die auch blutige Anfänger ohne Probleme nutzen können.

  1. Eine schnelle Suche nach „site:domain.de“: Ist die alte Website online? Dann hilft oft schon eine schnelle Suche mithilfe des Operators „site:“. Sie sollte alle indexierten Webseiten der entsprechenden Domain ausliefern – falls nicht, ist das ein schlechtes Zeichen.
  2. Prüfe die Reputation der Domain: Laut Cutts lohnt oft eine einfache Suche nach der Domain oder dessen Besitzer. Äußern sich Webmaster negativ über dessen Anfragen? Wurde die Website oft in Kommentaren erwähnt, die wirken, als wurden sie nicht manuell erstellt? Wenn ja, nimm lieber Abstand.
  3. Wirf einen Blick auf Archive.org: Die „WayBackMachine“ auf Archive.org lässt Nutzer in die Vergangenheit von mehr als 400 Milliarden Websites blicken. Prüfe damit, welche Inhalte die Domain in ihren vorherigen Versionen lieferte. Hat sich der Vorbesitzer bei Inhalt und Design kaum Mühe gegeben? Dann sei zumindest vorsichtig, folge den anderen vier Empfehlungen und prüfe die Backlinks der Website.
  4. Bitte beim Kauf um konkrete Zahlen: Wenn du eine Domain kaufst, frage nach der Anzahl der Besucher. Lasse dir die genannten Daten mit einem Screenshot bestätigen und erkundige dich auch nach der historischen Entwicklung.
  5. Für einen frischen Start: der Reconsideration Request: Hast du die Domain bereits gekauft und ihre unrühmliche Historie erst jetzt erkannt? Dann hilft nur ein „Reconsideration Request“. Wenn Spamlinks das Hauptproblem sind, kannst du diese außerdem per „Disavow“ abwerten. Blutige Anfänger sollten diesen Schritt aber stets mit einem Experten durchsprechen.

Wichtig: Für einige der oben genannten Punkte kann es neben einer Abstrafung auch andere Gründe geben. Kontaktiere mit deinen Erkenntnissen deshalb immer auch den aktuellen Besitzer der Domain oder wende dich an einen dir bekannten Experten.

Habt ihr weitere Tipps für angehende Domain-Käufer?

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3 Reaktionen
Dirk E

Frage mich warum Google nicht einen kleinen Hinweis bei den Suchergebnissen gibt? Muß ja nicht weltbewegendes sein, aber so ein trauriger Smilie wäre doch was.

Die meisten die sich solch eine Domain bestellen haben keine Ahnung was sie da kaufen, und die das wissen recherchieren vorher.

Mario H.

6. Schaue bei https://www.mywot.com/ nach, wie die Seite von den Nutzern gesehen wird. (Installiere das Browserplugin und trage selbst dazu bei :-))

Horsti

eure verwendeten stock photos sind echt die besten ...

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