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Von Apple bis SpaceX: Tech-CEOs kritisieren Trumps geplanten Ausstieg aus Klimaabkommen

(Grafik: c2es.org)

Medienberichten zufolge will Donald Trump das Pariser Klimaabkommen aufkündigen. Tech-CEOs wie Tim Cook und Elon Musk warnen jetzt vor den möglichen Folgen für die US-Wirtschaft.

Klimaabkommen: Tech-CEOs üben Druck auf Donald Trump aus

Laut mehreren Presseorganen will US-Präsident Donald Trump das Pariser Klimaabkommen aufkündigen. Damit wären die USA neben Syrien und Nicaragua einer von nur drei Staaten der Erde, die das Abkommen ablehnen. Ob es wirklich dazu kommt, will Trump heute am 1. Juni 2017 um 21 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit im Rosengarten des Weißen Hauses verkünden. Doch schon jetzt regt sich Widerstand aus den Reihen der großen US-amerikanischen Technologieunternehmen.

Donald Trump soll den Ausstieg aus dem Pariser Klimaabkommen planen (Foto: JStone / Shutterstock, Inc.)

Nach Angaben von Bloomberg hat Apple-CEO Tim Cook gestern telefonisch versucht, das Weiße Haus davon zu überzeugen, das Klimaabkommen nicht aufzukündigen. Gleichzeitig hat der iPhone-Konzern gemeinsam mit Adobe, Facebook, Google, Intel, Microsoft, Unilever und weiteren US-amerikanischen Firmen eine ganzseitige Anzeige in den heutigen Ausgaben der New York Times, dem Wall Street Journal und der New York Post veröffentlicht. Darin erklären die Unternehmen, warum ein Ausstieg aus dem Pariser Abkommen den wirtschaftlichen Interessen des Landes entgegenstehen würde.

Elon Musk will nicht länger als Trump-Berater dienen

Auch Elon Musk hat auf Twitter Kritik an einem möglichen Ausstieg aus dem Pariser Abkommen geäußert. Außerdem hat der SpaceX- und Tesla-Chef angekündigt, nicht mehr länger als Berater für die Trump-Regierung zu arbeiten, wenn das Abkommen wirklich aufgekündigt wird. Seit dem 30. Mai 2017 läuft in den USA darüber hinaus eine Fernsehwerbung, die Donald Trump im Namen von Elon Musk und den CEOs von 3M, Morgan Stanley, JPMorgan Chase, Proctor & Gamble, General Electric, Disney und weiteren Konzeren dazu auffordert, nicht aus dem Abkommen auszusteigen.

Das Pariser Klimaabkommen von 2015 sieht eine Begrenzung des Anstiegs der globalen Durchschnittstemperatur vor. Ziel ist es, einen Wert von deutlich unter zwei Grad Celsius über dem Niveau aus der vorindustriellen Zeit zu erreichen. Das soll durch die Verringerung von CO2-Emissionen erreicht werden. Gleichzeitig sieht das Abkommen Maßnahmen vor, um die weltweite Infrastruktur gegen die Auswirkungen der Klimaveränderungen abzusichern.

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Ein Kommentar
davidgoehler
davidgoehler

Passt doch, dass die USA nur eins von drei Ländern weltweit wären.
Sie sind neben Myanmar und Liberia auch die einzigen ohne metrisches System.
Und wenn Sie so weiter machen, sind sie bald die einzigen ohne internationalen Handel, neben Nord-Korea …

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