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„Ich will jetzt aufwachen“: So reagiert das Silicon Valley auf Trumps Wahlsieg

(Foto: dpa)

Es ist offiziell: Donald J. Trump wird der 45. Präsident der Vereinigten Staaten. Wir zeigen euch die Reaktionen aus dem Silicon Valley.

Konfusion, Trauer, Entschlossenheit: Das Silicon Valley reagiert auf überraschenden Wahlsieg von Donald Trump

Es war kein Geheimnis, dass ein Großteil der amerikanischen Tech-Elite kein großer Fan von Donald Trump ist. Der überraschende Wahlsieg des umstrittenen Immobilien-Tycoons und Reality-TV-Stars im Kampf um das höchste US-amerikanische Amt hat daher auch im Silicon Valley für einige Unruhe gesorgt. Am direktesten hat es vielleicht Dave McClure, der Investor und Gründer des Accelerator-Programms 500 Startups, auf Twitter ausgedrückt:

Der Investor und Serienunternehmer Steve Yang, der unter anderem in Uber, Hyperloop One und Coinbase involviert ist, wandte sich ebenfalls an Twitter. Dort bedauert er, zu naiv gewesen zu sein, um den Sieg von Donald Trump vorherzusehen.

Jason Shellen, der als Produkt- und Plattformchef bei Slack arbeitet und früher unter anderem an Pinterest, dem Google-Reader und Blogger beteiligt war, erinnert in einem Tweet daran, dass Trump ein Unterstützer der sogenannten Birther-Verschwörungstheorie war. Die war von der extremen Rechten in den USA ausgegangen und hatte trotz gegenteiliger Beweise behauptet, dass der noch amtierende US-Präsident Barack Obama nicht in den Vereinigten Staaten zu Welt gekommen sei.

Sam Altman hat das Wahlergebnis offensichtlich ebenfalls erschüttert. Seinen Kampfgeist hat der Präsident von Y Combinator, der 2015 vom Wirtschaftsmagazin Forbes als Top-Investor unter 30 Jahren gekürt wurde, anscheinend jedoch nicht verloren. Auf Twitter schreibt er: „Heute weinen wir, wir verzweifeln, und wir fürchten [uns]. Morgen gehen wir zurück an die Arbeit und versuchen die Welt zu bauen, die wir wollen.“

M.G. Siegler, General Partner bei GV (ehemals Google Ventures), sieht das größte Problem nicht notwendigerweise in einer Trump-Präsidentschaft, wohl aber in den Menschen, die ihn trotz oder vielleicht wegen seiner rassistischen und sexistischen Äußerungen gewählt haben.

Der Investor und Unternehmer Elad Gil erinnert auf Twitter daran, dass nicht nur Donald Trump zum US-Präsidenten gewählt wurde, sondern die beiden US-Bundesstaaten Kalifornien und Massachusetts auch den Marihuana-Konsum legalisiert haben. Darin will er Parallelen zum Werk des „1984“-Autors George Orwell erkennen. Allerdings meint er wohl eher den dystopischen Roman „Schöne neue Welt“ von Aldous Huxley, in dem die Bevölkerung mit der fiktiven Droge Soma ruhiggestellt wird.

Für Aaron Levie, den CEO von Box, bleibt zum jetzigen Zeitpunkt nur die Hoffnung, dass Trump in Bezug auf seine politischen Ziele die ganze Zeit über gelogen hat.

Der neue US-Präsident: Donald J. Trump feiert seinen Wahlsieg. (Foto: dpa)
Der neue US-Präsident: Donald J. Trump feiert seinen Wahlsieg. (Foto: dpa)

Auch das Silicon Valley wird sich auf Präsident Trump einstellen müssen

Laut Politico haben mehr als 60 Prozent der Kalifornier für Hillary Clinton gestimmt. Das zeigt erneut, wie weit das eher liberale Kalifornien, und somit eben auch das Silicon Valley, vom amerikanischen Mainstream getrennt ist. Ändern wird das freilich nichts: Auch hier haben die Menschen ab dem 20. Januar 2017 einen neuen Präsidenten – und der heißt Donald Trump.

Ebenfalls interessant: Trump wird Präsident – Website der kanadischen Einwanderungsbehörde bricht zusammen

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