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Don’t facebook, be happy: Verringerte Social-Media-Nutzung macht glücklicher

Trauriger Smiley. (Foto: dolphfyn / Shutterstock.com)

Wer weniger Zeit in sozialen Netzwerken verbringt, der leidet auch weniger stark unter Gefühlen von Einsamkeit und Depression. Das sind die Ergebnisse einer neuen Studie.

Wissenschaftler haben weitere Beweise dafür vorgelegt, dass Social-Media-Nutzung negative Auswirkungen auf unsere Psyche hat: Im Rahmen eines Experiments mussten zufällig ausgewählte Studenten der Universität von Pennsylvania ihre Social-Media-Nutzung auf zehn Minuten pro Tag und Plattform begrenzen. Für die Studie überwachten die Forscher die Nutzung von Facebook, Instagram und Snapchat – andere soziale Netze wurden nicht beachtet. Im Vergleich zur Kontrollgruppe, für die es keine Einschränkungen der Social-Media-Aktivitäten gab, zeigte die Testgruppe nach drei Wochen deutlich weniger Anzeichen von Einsamkeit und Depressionen.

„Die Ergebnisse unserer Studie deuten stark darauf hin, dass die Begrenzung von Social-Media-Nutzung einen direkten und positiven Einfluss auf das subjektive Wohlbefinden hat“, so die Forscher. Schon die Verringerung der täglich auf Facebook, Instagram und Snapchat verbrachten Zeit auf maximal etwa 30 Minuten könnte merkliche positive Effekte haben. „Es ist ironisch, aber vielleicht nicht überraschend, dass die Reduktion sozialer Medien […] Menschen tatsächlich dabei hilft, sich weniger einsam und deprimiert zu fühlen.“

Social Media und Wohlbefinden: Studie bestätigt frühere Erkenntnisse

Schon früher konnten wissenschaftliche Untersuchungen eine Korrelation zwischen Depressionen sowie Einsamkeit und der Nutzung sozialer Netze belegen. Unklar blieb dabei, ob depressive und einsame Menschen einfach häufiger Plattformen wie Facebook und Instagram besuchen oder ob die Plattformnutzung selbst Einfluss auf das Wohlbefinden hat. Die neue Studie ist die erste, bei der die Nutzung mehrerer Plattformen objektiv erfasst wurde, und die einen Kausalzusammenhang zwischen der Verringerung der Social-Media-Nutzung und einem gesteigerten Wohlbefinden nachweisen konnte.

Die Wissenschaftler hoffen, dass in weiteren Studien auch gezielt die Wirkung anderer Netzwerke wie Twitter oder Pinterest sowie der Effekt von Dating-Apps auf das Wohlbefinden untersucht wird. Außerdem plädieren die Forscher dafür, dass die Effektivität von Apps wie Appdetox oder Antisocial, die zur Einschränkung der Facebook- oder Instagram-Nutzung eingesetzt werden können, empirisch untersucht werden müsse.

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