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Kim Dotcom ist wieder da: Megaupload-Comeback für Januar 2017 angekündigt

Kim Dotcom hat einen Starttermin für das Comeback seines Cloud-Storage-Dienstes und weitere Details bekannt gegeben. Megaupload 2.0 soll im Januar 2017 starten.

Kim Dotcom kündigt Megaupload-Comeback für Januar an

Anfang Juli hatte Kim Dotcom Der Nachfolger Mega gehört jetzt einer chinesischen Firma, Dotcom ist dort nicht mehr involviert. Jetzt hat der in Neuseeland lebende deutsch-finnische Internetunternehmer weitere Details zu Megaupload 2.0 sowie einen Starttermin bekannt gegeben.

Megaupload 2.0: Kim Dotcom will es noch einmal wissen. (Foto: William Stadtwald Demchick Lizenz: CC BY 3.0)
Megaupload 2.0: Kim Dotcom will es noch einmal wissen. (Foto: William Stadtwald Demchick Lizenz: CC BY 3.0)

Einem entsprechenden Tweet zufolge soll Megaupload 2.0 am 20. Januar 2017 an den Start gehen. Der Service soll 100 Gigabyte kostenlosen Cloud-Speicher bieten und auf allen Geräten des Nutzers synchronisiert werden können. Neben einer Webversion wird es also auch Apps geben. Zudem sollen die Daten verschlüsselt werden. Ein Limit für die Größe von Dateien wird es nicht geben. Pläne für ein mögliches Megaupload-Comeback hatte Dotcom schon im August 2015 angeteasert.

Zu den möglichen Funktionen für die Neuauflage des Filesharing-Dienstes soll laut Kim Dotcom eine White-Label-Option gehören, mit welcher der Service auf einer eigenen Domain genutzt werden kann – ebenfalls kostenlos. Darüber hinaus sollen Verschlüsselung und Anonymität auf ein neues Level gehoben werden. Dazu ein Statement in typischer Dotcom-Manier: „Ein Albtraum für alle, die massenhaft überwachen und zensieren wollen“.

Bitcache: Bitcoin-Wallet für Megaupload-Accounts

Bisher noch keine weiteren Details gibt es zu einem Dienst namens Bitcache, den Dotcom eher beiläufig erwähnte. Dabei könnte es sich, wie Kollege Abhimanyu Ghoshal bei The Next Web spekuliert, um eine Art Bitcoin-Wallet für den Megaupload-Account von Nutzern handeln. Dotcom wolle damit eine Lösung für die Blockchain-Beschränkungen der Bitcoin-Technologie liefern, genauer soll das Ganze aber im Januar erläutert werden.

Jedenfalls werde der Bitcoin-Kurs dank seiner Lösung im Jahr 2017 die Marke von 2.000 US-Dollar erreichen und sich damit knapp vervierfachen, meint Dotcom. Allerdings gilt abzuwarten, was Dotcom wirklich von seinen Vorstellungen umzusetzen im Stande ist, und ob die Projekte dann auch halten, was sie versprechen.

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5 Reaktionen
Der Ueberpruefer

Das Bitcoin-Netzwerk ist schon heute zu über 90% voll. Unter der Annahme, dass 10% der heutigen Bitcoin Kapazität (d.h. ca. 3 TX alle 10 Sekunden) für MegaUpload Benutzer verfügbar sein werden, wird es 10 Jahre (!!) dauern, bis jeder der 100 Millionen Benutzer eines "Megaupload Bitcache Bitcoin Wallets" auch nur je eine einzige Bitcoin Transaktion ausführen kann.

Kim .com tweetet zwar, er hat das Skalings-Problem gelöst, aber wie, da bin ich mal gespannt... Ich denke es geht nur zentral über einen Server, der "nominale Bitcoins" verwaltet, aber die User werden diese Bitcoins nie selber besitzen. Die User können auch ihr Konto nicht mit Bitcoins aufladen, denn - noch einmal(!) - wie gesagt, dann würde es 10 Jahre dauern, bis jeder Benutzer auch nur eine einzige Bitcoin-Konto-Aufladung vornehmen könnte! Ebenso können die Benutzer die Bitcoins nicht abziehen, denn auch dass alleine würde schon wieder 10 Jahre dauern.

Verwendung von Payment Channeln ist auch zweifelhaft, denn auch die Eröffnung von 100 Millionen Payment channels würde 10 Jahre dauern (und das Schließen noch einmal 10 Jahre). Selbst bei Zusammenfassung von bis zu 14 Payment channels (erweiterte Techniken) kann diese Zahl BESTENfalls um den Faktor 1.9 reduziert werden (statt 14+14 = 28 TX zum öffnen und schlißen dann nur noch 1+14=15 TX zum öffnen und schließen - im theoretischen best-case). Und 10 statt 20 Jahre für Öffnen plus Schließen ist immer noch etwas sehr viel. Selbst wenn man öffnen und Schließen 14-fach bündeln könnte - das absolute theoretisch denkbare Maximum - läge man noch bei 9 Monaten Mindest-Wartezeit...

Ich fürchte, diese Quadratur des Kreises wider aller mathematischer Regeln und Grundgesetze wird auch Kim .com nicht gelingen.

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Hotte

"Der Service soll 100 Gigabyte kostenlosen Cloud-Speicher bieten" - na und?! Bei mega.nz hieß es auch am Anfang, 1TB sei gratis für jeden; mittlerweile haben sie auf 50GB runtergeschraubt...

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henning

Ich wünsche ihm das er damit voll auf die Fresse fällt und in den USA im Knast wieder aufwacht wo er bis an den Rest seines Lebens rastazöpfe Flechten darf :)

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lola

Und wenn er in Kürze ausgeliefert wird, sind alle Daten futsch :-) Ich persönlich würde dem meine Bitcoin nicht anvertrauen, der hat einen hohen persönlichen Kapitalbedarf wenn er im USA Knast sitzt. In USA sind Anwälte teuer

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Royal Design Werbeagentur

Ein vernünftiges BTC Wallet wäre eine schöne Sache, der 2k Kurs ohnehin :-) Lustig, das er bis jetzt nie unterging ...

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