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Das sind drei der meistgesuchten Tech-Skills – laut Linkedin

Tech-Skills. (Foto: Alexander Supertramp / Shutterstock)

Wer in der Tech-Branche schnell einen gut bezahlten Job ergattern will, benötigt dafür eine Reihe von Fähigkeiten. Einige dieser am meisten nachgefragten Tech-Skills hat Linkedin jetzt genannt.

Die Tech-Industrie entwickelt sich seit Jahren mit rasanter Geschwindigkeit weiter. Entsprechend schnell ändern sich auch die Anforderungsprofile für Bewerber in technischen Berufen. Daher ist auch die Auflistung der Jobplattform Linkedin eher als eine Momentaufnahme denn als allgemeingültige Vorgabe für junge Tech-Talente zu verstehen.

Zu den Top-Skills, die derzeit eine große Nachfrage erleben, gehören künstliche Intelligenz, Big Data und Cloud-Computing, wie Feon Ang, Linkedin-Managerin für Talent- und Weiterbildungslösungen für den asiatisch-pazifischen Raum, erklärt. Die Region kämpft laut CNBC derzeit mit einem massiven Fachkräftemangel, da fähige Kräfte sich eher in Hochlohnländern wie den USA verdingen.

Tech-Skills im Schnitt nach 6 Jahren veraltet

Die Analyse der meistgesuchten Tech-Skills ist zwar speziell in Asien erhoben worden, gilt aber genauso für westliche Industrienationen. Ang zufolge sorgt die schnelle Weiterentwicklung der Tech-Welt aber dafür, dass jetzt gefragte Tech-Skills nach spätestens sechs Jahren nicht mehr aktuell sind. Der wichtigste Skill sei daher eigentlich jener, sich an verändernde Umgebungen anpassen zu können und sich weiterzubilden.

Der Fall Amazon zeigt, welche Ausmaße ein solches konzerninternes Weiterbildungsprogramm annehmen kann. Bis 2025 will der E-Commerce-Konzern eigenen Angaben zufolge rund 700 Millionen US-Dollar in die Hand nehmen, um rund 100.000 seiner Mitarbeiter aktuell stark nachgefragte Fähigkeiten zu vermitteln. Amazon sieht dabei etwa Data-Scientists und Business-Analysten als Themenfelder.

Mitarbeiter sollen sich selbst weiterbilden

Ang sieht neben den Arbeitgebern aber auch die Mitarbeiter in der Pflicht, sich weiterzubilden. Das muss gar nicht viel kosten. Schließlich gibt es derzeit schon eine ganze Menge kostenloser Onlinekurse und frei zugänglicher Univorlesungen. Ebenfalls wichtig findet Ang zudem sogenannte Soft-Skills. Hier sind laut der Linkedin-Managerin etwa kritisches Denken, Kreativität und die Fähigkeit, Probleme zu lösen, gefragt.

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Ein Kommentar
Torsten der Zauberer
Torsten der Zauberer

„künstliche Intelligenz, Big Data“ werden (schätzungsweise) in 80 % aller Stellenanzeigen gefordert – und 90 % der Personaler/Unternehmen wissen gar nicht warum. Oder was das eigentlich ist. Hauptsache der Buzztrain läuft.
Erinnert mich an einen Vortragenden C-Level von Microsoft etwas früher in diesem Jahr, der ausdrücklich betont hat dass man „AI UND KI“ nutzt!
Ich überlege bis heute was peinlicher war: Die acht, neun lachenden „Nerds“ in der Menge – oder die sich (über die Lachenden) Wundernden drumrum…

„Das muss gar nicht viel kosten. Schließlich gibt es derzeit schon eine ganze Menge kostenloser Onlinekurse und frei zugänglicher Univorlesungen.“

Typisches Arbeitnehmerdenken (an welches da appelliert wird). Natürlich sind das Kosten, wenn man mal wie ein Unternehmer/Selbständiger denkt: Nur weil ich in dieser Zeit keinen Lohn bekomme oder für etwas bezahlen muss, heißt es ja nicht dass mich die Zeit nichts kostet. Schließlich kann ich in dieser Zeit auch nichts verdienen, ich verliere bzw. mir entgeht also Geld.

Abgesehen davon ist Weiterbildung Sache des Arbeitgebers, denn dieser profitiert vor allem von einem besser qualifizierten Arbeitnehmer durch Gewinnhebel. Deswegen zahl‘ bzw. bewillige ich das auch Mitarbeitern, da diese Qualifizierung wiederum mit Aufpreis am Markt verkauft werden kann.

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