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Designer entlarvt Logo-Kopien namhafter Marken

(Foto: Adobe Stock – Martina Berg)

Ab wann wird Kopieren zum Raub? Und wie schlimm ist es eigentlich? Ein deutscher Designer deckt bekannte Logo-Kopien auf, die alles andere als originell sind.

Der Designer Ferdinand Vogler hat bekannte Logos und deren Ursprung aufgedeckt. Der Hamburger Designer zeigt in einem Artikel auf Medium Logos, die den von weniger bekannten Unternehmen stark ähneln. Darunter sind unter anderem die Logos von Airbnb, Beats und Helly Hansen. Außerdem erläutert er den Unterschied zwischen einer Kopie und einem Raub.

Kopien oder geklaut?

Für den Autor bedeutet Kreativität, einem Design etwas Einzigartiges hinzuzufügen. Jeden Tag werden wir mit Design-Botschaften konfrontiert. Manche nehmen wir mehr, andere weniger wahr. Es kann also passieren, dass wir gewisse Elemente und Formen unterbewusst wahrnehmen. Wenige Monate später starten wir ein neues Projekt und designen etwas ähnliches, ohne das wir begründen können, warum wir ausgerechnet diese Form verwendet haben. Wenn wir designen, recyceln wir Impressionen, ohne es wahrzunehmen.

Kopieren bietet die Möglichkeit zu lernen, klauen umgeht harter Arbeit.

Ferdinand Vogler erklärt sich den Unterschied zwischen kopieren und klauen wie folgt: Ein Symbol, Logo oder vielleicht sogar ein ganzes Template klauen bedeutet für ihn eine 1:1-Wiederholung. Der Verantwortliche will aus dem Design Profit schlagen. Klauen ist ein verfänglicher Versuch nicht entdeckt zu werden.

Kopieren hingegen sei der Weg des Lernens. Als Beispiel nennt er Babys, die groß werden – diese kopieren ihre Eltern. Kopieren bedeutet von einer Idee beeinflusst zu werden und eigenes beizusteuern. Es fordert den Designer selbst heraus.

Eine Kopie der Kopie der Kopie

Das Konzept von Flat-Design sei das beste Beispiel laut dem Designer: Mit Material-Design hat Google den Style zum Durchbruch gebracht. Der Erfinder ist Google allerdings nicht. Es ist schwer herauszufinden, wann etwas begann und wer dafür verantwortlich ist. Selbst wenn man den Ursprung findet, weiß keiner ob dieser nicht auch von Einflüssen geprägt wurde.

Ob es bei den vorgestellten Logos auch so war, können wir nicht beantworten. Die Vergleiche zeigen jedenfalls eindeutig, dass die Logos namenhafter Marken nicht zwingend originell und einzigartig sein müssen.

Geklaut oder kopiert?
(Screenshot: medium.com/@fvo/your-logo-is-copied)

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5 Reaktionen
Anna

Sagt mal, Korrekturlesen gibt es bei euch nicht, oder? Der Text enthält etliche Rechtschreib- und Interpunktionsfehler... Nimmt dem Ganzen irgendwie die Glaubwürdigkeit einer Fachzeitschrift und klingt damit eher nach dem Hobby-Blog einer Jugendlichen - soll nicht heißen, dass es davon nicht auch gute gibt.
Beim nächsten Mal vielleicht etwas mehr darauf achten und nicht nur auf die eigene Intuition verlassen. ;)

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nicda

Das haut aber nicht alles hin, denn teils gibt es die MArke inkl Logo länger als der angeblich ursprung

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Dominik Albers

Also beim Astra Logo kann ich das noch nachvollziehen, beim Rest würde ich eher sagen das es dem Prinzip der Wiederholung unterliegt. Formen und Farben kommen in regelmäßigen Abständen wieder. Nicht umsonst hat man oft das Gefühl, das alles schon mal da war, leicht geändert, abgewandelt und auch weiterentwickelt. Finde das nicht verwerflich. Zu finden ist das auch bei Shops - eine Kategorieseite sieht halt immer irgendwie gleich aus, nicht immer weil die Menschen einfallslos sind, sondern weil es die übersichtlichste Form der Darstellung ist - bis jetzt ;)

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David

Zumal die Logos in den genannten Fällen fast nur aus Buchstaben bestehen, wo die Möglichkeiten eingeschränkt sind. Dass zwei Firmen ein "C", ein "HH" oder ein "K" ähnlich in ein Logo verwandeln, kann durchaus Zufall sein. Vor allem, wenn die Designer in ihrem Studium vermutlich alle ziemlich ähnliche Grundlagen und Regeln beigebracht bekommen haben. Interessanter fände ich die Untersuchung auf komplexere Logos bezogen, die nicht nur aus Buchstaben und simplen geometrischen Formen bestehen.

Im Original-Artikel sind mMn ein paar bessere Beispiele, das Logo von AirBnB zum Beispiel, die in der Fotostrecke hier haben ja meist nicht mal ein Datum.

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Uwe Keim

Dem Sennheiser-Logo zum Verwechseln ähnlich sehen auch die Logos von:

- https://de.statista.com/
- https://www.schulergroup.com/

Ggf. ist das ein gängiges Motiv, ein geschwungenes "S" in ein Rechteck zu platzieren.

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