Entwicklung & Design

Dribbble: Neues Social Network für kreative Kräfte sorgt für einen Hype unter den Designern

Für Designer gibt es in diesen Tagen ein wirklich heißes Thema: Dribbble! Das neue Social Network für kreative Menschen bekommt zwar derzeit nur über Einladungen neue Mitglieder, aber da diese Invites sehr knapp sind und sehr viele Designer dabei sein wollen, ist ein regelrechter Hype entstanden. Dabei ist der Ansatz von Dribbble denkbar einfach: Designer machen einen Screenshot ihrer Arbeit in einer maximalen Größe von 400 x 300 Pixel, laden ihn hoch, taggen ihn und lassen ihn von anderen Dribbblern bewerten.

Dribbble wurde im April von den beiden amerikanischen Entwicklern Dan Cederholm und Rich Thornett gestartet und war zunächst frei zugänglich. Nach mäßigen Zulauf entschieden sich die beiden dazu, neue User nur noch auf Einladung anzunehmen. Und siehe da – die künstliche Verknappung sorgte wieder einmal für einen regelrechten Hype. Offiziell soll mit der Invite-Taktik die Qualität der Plattform auf einem hohen Niveau gehalten werden.

Auf der Startseite von Dribbble werden die beliebtesten Design-Sreenshots präsentiert.

Die Funktionsweise von Dribbble

Als Designer kann man seine Entwürfe, egal es nun eine Website, ein Logo, eine Illustration, ein Icon oder ein anderes Design-Element ist, als Screenshot auf die Plattform laden. Die Größe ist dabei auf maximal 400 x 300 Pixel begrenzt. Größere Bilder kann man direkt nach dem Upload verkleinern und man wählt einen Ausschnitt aus. Im nächsten Schritt vergibt man passende tags, so dass der Screenshot schnell und einfach über die Suchfunktion zu finden ist.

Damit ist eigentlich der aktive Teil schon erledigt. Was folgt, ist der wirklich interessante Part von Dribbble. Andere Nutzer können sich nun den Screenshot ansehen, ihn kommentieren und ein Fan davon werden. Der Designer erhält auf diese Weise ein schönes Feedback und kann seine Arbeit nicht nur besser einschätzen, sondern bei Bedarf auch entsprechend verbessern. Dribbble bietet dafür dann die Rebound-Funktion an, mit der man ein Follow-Up-Design auf der Basis der Kommentare hochladen kann.

Und Dribbble wäre kein Social Network wenn es nicht weitere soziale Funktionen geben würde, wie die Möglichkeit einen anderen Designer zu folgen. Dadurch entsteht im Laufe der Zeit ein Freundesnetzwerk unter Gleichgesinnten, deren Arbeiten man verfolgen kann und die einem hochwertiges Feedback zu eigenen Arbeiten geben können.

Dribbble hat sicher das Potential sich langfristig im großen Meer der Social Networks zu etablieren, weil es eine bestimmte Nutzergruppe anspricht und diese auf eine neue Art und Weise miteinander verbindet. Man darf gespannt sein, welche Funktionen zukünftig noch hinzukommen werden und ob sich das auf Werbeanzeigen basierende Geschäftsmodell langfristig auszahlt.

Die Funktionen von Dribbble in der Übersicht.

Weiterführende Links zu aktuellen News zum Thema auf t3n.de:

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9 Kommentare
Tyll Weiß

Ich finde die Idee von Dribble echt gut, es gibt auch einen bisschen kleineren „Partner“ welcher bisschen offener ist (Forrst), ich selbst bin seit wenigen Wochen bei Forrst registriert nach dem ich auf Dribble schon Monate rum gegurkt habe, via Forrst bekommt man wirklich genial viel Kritik und man achtet viel mehr auf die kleinen Sachen, welche bei großen Layouts/Illustrationen in voller Größe gar nicht so doll auffallen würde, außerdem besitzt Forrst auch eine Coding Section, wo auch Developer sich untereinander helfen.

Wie gesagt, ein genials Konzept!

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Mick2
Mick2

gefällt mir extrem gut!!!!!!!

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Hannes

Sehr schön umgesetzt, die Idee ist aber keines Wegs neu, auch wenn mir gerade der Name der Seite entfallen ist die mir im Kopf schwirrt

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adocom

Wir empfehlen das unseren Webdesignern.

Danke für den Tipp.

adocom

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