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Droniq: Telekom steigt ins Drohnengeschäft ein – und liefert womöglich bald Amazon-Pakete

(Foto: Shutterstock)

Die Deutsche Telekom und die Deutsche Flugsicherung haben gemeinsam das Startup Droniq gegründet, um im milliardenschweren Geschäft mit Drohnen mitzumischen. Auch Amazon ist im Visier.

Das neugegründete Gemeinschaftsunternehmen Droniq soll der Deutschen Telekom und der Deutschen Flugsicherung (DFS) dabei helfen, künftig am milliardenschweren Geschäft mit kommerziell betriebenen Drohnen mitzuverdienen. Die Mehrheit an dem Joint-Venture hält die DFS, wie die Wirtschaftswoche unter Berufung auf einen Telekom-Sprecher berichtet. Die beiden Unternehmen arbeiten schon seit zwei Jahren an dem Projekt.

Mit Droniq sollen unbemannte Fluggeräte mithilfe des Handynetzes und der Luftraumüberwachung geortet werden und erstmals auch aus der Ferne gesteuert werden können, heißt es in dem Bericht. Dazu werden die Fluggeräte von Droniq mit SIM-Karten und GPS-System ausgerüstet. Bis jetzt müssen Besitzer ihre Drohne immer im Auge haben. Das Drohnen-Startup zielt aber weniger auf Verbraucher ab.

Telekom könnte Amazon-Pakete liefern

Vielmehr soll eine digitale Plattform aufgebaut werden, die sich an Sicherheitsbehörden und Logistiker wie Amazon wendet. Die Telekom könnte also bald Amazon-Pakete liefern, wenn es nach den Droniq-Plänen geht. Droniq soll aber auch die Infrastruktur bieten, damit Energiekonzerne Stromtrassen und Windenergieanlagen überwachen und auf Schäden prüfen können. Für die Konzerne wären damit deutliche Einsparungen im Vergleich mit den aktuellen Überwachungsflügen per Hubschrauber möglich.

Auch Lufttaxis könnte Droniq in einigen Jahren steuern, so die Idee. Dank der Droniq-Technologie seien jetzt auch Langstreckenflüge für Geschäftskunden genehmigungsfähig, erklärte die Telekom. Insgesamt rechnet das Unternehmen mit einem Milliardenmarkt. Weitere Details sollen Ende Mai bekanntgegeben werden.

Droniq soll ins europäische Ausland expandieren

Nach den Sommerferien soll Droniq den Berichten offiziell an den Start gehen. Die Freigabe durch das Bundeskartellamt soll aber schon vorliegen. Der Firmensitz befindet sich in Frankfurt am Main. Ab dem Jahr 2021 plant Droniq schon die Expansion in weitere europäische Märkte wie die Niederlande oder Österreich. Dort hat die Telekom Tochtergesellschaften.

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