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Dropbox mit starkem Börsendebüt: Aktie startet 38 Prozent über dem Ausgabepreis

Dropbox. (Foto: dennizn / Shutterstock.com)

Dropbox hat eine gelungene Premiere auf dem Börsenparkett gefeiert. Der erste Kurs an der Nasdaq lag am Freitag bei 29 US-Dollar – rund 38 Prozent über dem Ausgabepreis.

Wenn der Dropbox-IPO ein Gradmesser für weitere Börsenkandidaten wie Spotify und Airbnb sein sollte, dann dürften diese jetzt mögliche Pläne schnell konkretisieren wollen. Denn der kalifornische Cloudspeicheranbieter hat bei seinem Börsendebüt an der Technologiebörse Nasdaq kräftige Zuwächse verbuchen können. Der im Vorfeld des Dropbox-Börsengangs angehobene Ausgabepreis von 21 Dollar wurde beim Start deutlich übertroffen.

Börsendebüt: Dropbox zwischenzeitlich über zwölf Milliarden Dollar wert

Der erste Kurs lag am Freitag um 38 Prozent über dem Ausgabepreis, nämlich bei genau 29 Dollar, wie die FAZ berichtet. Bis zu einem Kurs von 31,60 Dollar ging es für die Dropbox-Aktie im Laufe ihres ersten Börsentages hinauf. Das Unternehmen war zwischenzeitlich über zwölf Milliarden Dollar wert. Kurz vor Börsenschluss standen deutlich über 28 Dollar zu Buche und damit immerhin ein Plus von gut 35 Prozent.

Anleger dürften sich um die Dropbox-Aktie regelrecht gerissen haben. Die bei der Konkretisierung der Börsenpläne vor wenigen Tagen ausgegebene Preisspanne zwischen 16 und 18 Dollar war jedenfalls aufgrund der hohen Nachfrage erhöht worden. Die Aktienplatzierung soll laut FAZ 25-fach überzeichnet gewesen sein. Das mit dem Kürzel DBX an der Nasdaq notierte Unternehmen dürfte bei dem IPO rund 750 Millionen Dollar erlösen.

Dropbox kann sich über einen gelungenen Börsenstart freuen. (Screenshot: Nasdaq/t3n.de)

Ob die Euphorie um die Dropbox-Aktie anhält, bleibt abzuwarten. Snap hatte vor ziemlich genau einem Jahr einen noch fulminanteren Börsenstart hingelegt. Der erste Kurs lag damals mit 24,48 Dollar um 44 Prozent über dem Ausgabepreis, zwischenzeitlich war die Aktie mehr als 26 Dollar wert. Danach ging es – abgesehen von einigen Erholungsphasen – bergab. Aktuell notiert die Snap-Aktie auf dem Niveau des IPO-Ausgabepreises Anfang März 2017 von 17 Dollar.

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Dropbox kämpft mit hohen Verlusten. 2017 stand ein Minus von 111 Millionen Dollar zu Buche. Der Umsatz konnte dagegen im vergangenen Jahr um 31 Prozent auf 1,1 Milliarden Dollar gesteigert werden. Der Cloudspeicheranbieter hat eigenen Angaben zufolge weltweit gut 500 Millionen Nutzer, darunter elf Millionen zahlende Kunden.

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